Pod System
Vape Pod-Systeme (E-Zigarette) & Ersatz-Pods
Komponenten einer E-Zigarette wie Akkuträger, Verdampfer, Verdampferkopf und Mundstück lassen sich je nach System kombinieren. Vape-Pod-Modelle arbeiten häufig ohne komplexe Menüeinstellungen; die Ausführung ist modellabhängig.
Vape-Pod-Systeme (E-Zigarette): Definition
Ein Pod-System ist eine E-Zigarette, bei der ein austauschbarer oder nachfüllbarer Pod den Tank und den Verdampferkopf aufnimmt. Je nach Modell bestehen Pods aus Kunststoff, fassen meist 1–3 ml Liquid und arbeiten mit fest integrierten oder wechselbaren Coils (z. B. 0,6–1,2 Ohm). Pod-Systeme werden über Zugautomatik oder eine Taste aktiviert und sind als geschlossene (vorgefüllte) oder offene (nachfüllbare) Systeme erhältlich.
- Aufbau: Akku und passgenauer Pod (Tank) als abgestimmte Einheit.
- Vorgefüllte Pods: Liquid ist bereits enthalten; Austausch der gesamten Cartridge inklusive Coil nach Verbrauch des Liquids.
- Wechsel-Pods: nachfüllbar; Austausch erst, wenn die Coil nicht mehr funktionsfähig ist.
Pod-Systeme (E-Zigarette): Technik und Aufbau
Typische Komponenten und Daten eines Pod-Systems für E-Zigaretten:
- Akku/Mod: Kapazität in mAh; gegebenenfalls Leistungsbereich in Watt (modellabhängig)
- Pod/Tank: Volumen in ml; Befüllung je nach Modell per Side- oder Top-Fill
- Verdampfer/Coil: Material und Widerstand in Ohm
- Luftzufuhr: Airflow fest oder verstellbar (modellabhängig)
- Bedienung: Zugautomatik oder Feuertaste
- Laden: Anschluss, z. B. USB-C; Ladedauer modellabhängig
- Kompatibilität: passende Pods/Coils je Serie
- Abmessungen/Gewicht: Maße in mm und Gewicht in g; Gehäusematerial
Eine E-Zigarette besteht aus zwei Hauptkomponenten: dem Mod (mit wechselbarem oder fest verbautem Akku) und dem Verdampfer, hier in Form eines Pods. Im Verdampfer befinden sich die integrierte Coil bzw. die Aufnahme für einen Verdampferkopf, der Tank für Liquid sowie das Mundstück. Komponenten unterschiedlicher Hersteller sind in der Regel nicht miteinander kompatibel.
- Aktivierung über einen Feuerknopf am Akku.
- Bei einigen Modellen ist eine Leistungsregelung möglich.
- Einstellung der Leistung üblicherweise über Auf- und Ab-Tasten.
Vape-Pod-Modelle mit Zugautomatik starten den Verdampfungsprozess unmittelbar beim Zug am Mundstück. Der dabei entstehende Unterdruck aktiviert den Stromfluss. Dieser erhitzt den Heizdraht, der das Liquid verdampft; zuvor wurde es von der Watte um die Coil aufgenommen.
- Tankmaterial häufig Kunststoff.
- Pod-Tausch in der Regel erforderlich, sobald die integrierte Coil verschlissen ist.
- Es gibt Geräte, bei denen der Verdampferkopf austauschbar ist.
- Unterscheidung: vorgefüllt oder nachfüllbar.
- Nachfüllbare Pod Systeme können mit geeigneten Liquids befüllt werden.
Zugarten an Pod-Systemen: MTL und DL
Bei E-Zigaretten sind grundsätzlich zwei Zugarten bzw. Inhalationstechniken verbreitet: die direkte Lungeninhalation (Direct to Lung, DL) und die Mund-zu-Lunge-Inhalation (Mouth-to-Lung, MTL). Bei Pod-Systemen (Vape Pod Systeme) sind beide Arten der Inhalation möglich.
DL und MTL an Pod-Systemen: Überblick
Direkte Lungeninhalation (DL) mit Vape Pod Systemen
- DL bezeichnet die direkte Inhalation des Dampfes in die Lunge über einen tiefen Atemzug.
- Typisch sind höhere Leistungen bei niedrigeren Widerständen am Verdampfer; dadurch entsteht mehr Dampf.
- Vorgehen: Mundstück an die Lippen setzen und einen tiefen Atemzug nehmen.
Mund-zu-Lunge-Inhalation (MTL) mit Vape-Pod-Systemen
Bei der MTL-Inhalation (Mouth-to-Lung) wird der Dampf zunächst in den Mundraum gezogen und erst mit dem nächsten Atemzug in die Lunge inhaliert. In der Regel führt die Kombination aus niedrigeren Leistungen (Watt) und höheren Widerständen (Ohm) zu einer geringeren Dampfproduktion als bei der direkten Lungeninhalation (DL). Diese Zugtechnik wird auch bei Pod-Systemen der E-Zigarette eingesetzt.
Für die MTL-Inhalation wird das Mundstück an die Lippen gesetzt und mit geringerem Sog als bei der direkten Lungeninhalation (DL) gezogen. Befindet sich Dampf im Mundraum, folgt ein weiterer Atemzug in die Lunge.
Welche Technik bei einer E-Zigarette bzw. einem Pod-System (Pod System) zum Einsatz kommt, kann von Parametern wie Widerstand (Ohm), einstellbarer Luftzufuhr (Airflow) und Leistung (Watt) des Verdampfers abhängen. Hersteller kennzeichnen dies häufig in den Produktangaben, etwa durch Hinweise wie „MTL“ oder „DL“ bei Pods, Coils oder Kits.
Merkmale von Pod-Systemen und Vape Pods
Bei Pod-Systemen ohne Nachfüllmöglichkeit werden Pods ausgetauscht. Bei austauschbaren Vape Pods ist ein Wechsel des Pods vorgesehen.
Die Maße von Vape Pod Systemen sind auf den mobilen Einsatz ausgelegt. Die Akkukapazität ist auf die jeweilige Gerätegröße abgestimmt.
Vape Pod Systeme sind als komplette Sets in verschiedenen Preissegmenten verfügbar.
Einige Pod Systeme bieten weniger Optionen zur Individualisierung als modulare Systeme. Funktionen wie die Airflow Control (Regelung des Zugwiderstands) sind nicht bei allen Pod Systemen verfügbar. Die Funktionsvielfalt ist geringer als bei individuell zusammengestellten Modellen.
Die einzelnen Bestandteile verschiedener Anbieter sind bei Pod-Systemen meist nicht miteinander kompatibel. Der schnelle Wechsel der Pods und die einfache Bedienung machen diese Vape Pod Geräte zu Modellen, die auf eine funktionale Nutzung ausgerichtet sind.
Vape Pods: Modelle und Kits bei InnoCigs
Bei InnoCigs finden Sie eine Auswahl an Pod-Systemen, die verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen bieten. Viele dieser Produkte werden als Pod Kit mit Zubehör wie Ersatzcoils geliefert. Verfügbar sind unter anderem Modelle der Marken Uwell, Vaporesso, GeekVape und Smok.
Das Uwell Pod System Caliburn G5 ist ein verfügbares Modell. Der zum Set gehörende GPP Alpha Pod besitzt ein Tankvolumen von 3 ml und ist mit einem Side Filling-System ausgestattet. Das Gerät bietet eine regelbare Airflow und die Möglichkeit, per Zugautomatik oder Feuertaste zu dampfen. Im Lieferumfang sind zwei Pods mit integrierten Coils enthalten: ein 0,9 Ohm Pod für MTL Dampfen und ein 0,6 Ohm Pod für RDL Dampfen.
Das Uwell Pod System Caliburn G4 Pro is ebenfalls erhältlich. Der Caliburn G4 Pod besitzt ein Tankvolumen von 3,0 ml und ist mit einem Side Filling-System ausgestattet. Es bietet eine regelbare Airflow und die Möglichkeit, per Zugautomatik oder Feuertaste zu dampfen. Im Lieferumfang sind zwei Pods mit integrierten Coils enthalten: ein 0,4 Ohm Pod für DL Dampfen und ein 0,6 Ohm Pod für RDL Dampfen.
Das GeekVape Wenax M2 Pod System ist Teil der Wenax Serie von GeekVape. Hierbei handelt es sich um den Wenax M2 Akku sowie die Wenax M1 Cartridge. Dieses Modell ist nur über die Zugautomatik zu aktivieren. Das Tankvolumen beträgt 2 ml, der Tank wird per Side-Filling befüllt. Im Set kommt das Gerät mit einer in den Pod integrierten 0,8 Ohm Coil für RDL-Dampfen.
Ein weiteres Modell bei InnoCigs ist das Lost Vape Ursa Nano S II Set. Der Akku hat eine Kapazität von 1.000 mAh und eine Ausgangsleistung von bis zu 30 Watt. In dem Kit ist eine Ursa V2 Cartridge mit integrierter 0,8 Ohm Coil enthalten, die das moderate Dampfen mit Zügen vom Mund zur Lunge unterstützt. Das Tankvolumen des Pods beträgt 2,5 ml. Der Pod ist magnetisch am Akku fixiert. Die von einem Quest 2.0 Chipsatz gesteuerte E-Zigarette wird via Zugautomatik auf Zug am Mundstück aktiviert.
Wartung: Hinweise zum Pod-Wechsel bei Pod-Systemen (modellabhängig)
Die Antwort auf diese Frage hängt vom jeweiligen Pod System ab. Bei einer Vape Pod mit austauschbaren Coils und täglicher Nutzung wird empfohlen, den Verdampferkopf alle 1-3 Wochen zu wechseln. Bei Vape Pods mit eingebauten Coils sollten bei täglichem Gebrauch und nach einigen Nachfüllungen der Pod ebenfalls alle 1-3 Wochen ausgetauscht werden. Bei nicht nachfüllbaren Pods erfolgt der Wechsel, wenn das Liquid verbraucht ist (bei normaler Nutzung ungefähr nach 2 bis 5 Tagen).
Ein Wechsel der Vape Pods wird empfohlen, wenn sich das Aroma des Liquids verändert oder die Dampfmenge nachlässt.