E-Zigaretten Umfrage 2021: Rauch- und Dampfverhalten
Wie stellt sich das Nutzungsverhalten von E-Zigaretten in Deutschland dar? InnoCigs hat eine Online-Umfrage unter 562 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren durchgeführt, um Daten zum Konsum von Tabak- und E-Zigaretten zu erheben. Die Befragung erfolgte bundesweit und betrachtet die Motivation der Nutzer sowie statistische Aspekte des Gebrauchs.
Umfragedaten zur Nutzung von E-Zigaretten beim Verzicht auf Tabak
Statistik zur Nutzererfahrung
Gründe für die Verwendung von E-Zigaretten
Kenntnisstand und Erfahrungswerte in der Bevölkerung
Angaben der Konsumenten
Demografie der Befragten
Umfragedaten zur Nutzung von E-Zigaretten beim Verzicht auf Tabak
Im Rahmen der Erhebung gaben 65 Prozent der Teilnehmer an, bereits versucht zu haben, den Konsum von Tabakzigaretten einzustellen. Unter den Befragten, die hierfür Hilfsmittel nutzten und angaben, den Tabakkonsum beendet zu haben, entfielen 41 Prozent auf die E-Zigarette. Bei den Teilnehmern, die aktuell eine Beendigung des Tabakrauchens anstreben, nannten fast 70 Prozent die E-Zigarette als das von ihnen gewählte Utensil.
Wissenschaftliche Publikationen, wie die von Prof. Peter Hajek (2019) oder Katie Myers Smith (2021), untersuchen die E-Zigarette im Kontext des Tabakverzichts. Ein Aspekt in der Diskussion um diese Produkte ist die Ähnlichkeit in der Handhabung zur herkömmlichen Tabakzigarette.
Statistik zur Nutzererfahrung
In der Befragung bezeichneten sich 86 Prozent der Nutzer als zufrieden (55 %) oder sehr zufrieden (31 %) mit der Verwendung von E-Zigaretten. Als Gründe für den Konsum von Tabakzigaretten nannten 62 Prozent der Teilnehmer Gewohnheit, 52 Prozent gaben eine subjektiv empfundene Wirkung in Stresssituationen an. Weitere Faktoren waren Geschmack (39 %) und soziale Aspekte (17 %). Vaper nutzen die E-Zigarette in ähnlichen Situationen. Dabei können sie die Nikotinstärke variieren oder nikotinfreie Liquids verwenden. Liquids sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar, darunter auch Tabakaromen. Im Gegensatz zur Tabakzigarette entfallen beim Gebrauch von E-Zigaretten der Verbrennungsprozess sowie die damit verbundene Geruchsentwicklung.
Aspekte der E-Zigaretten nutzung
Zur Bewertung von E-Zigaretten liegen verschiedene Untersuchungen vor, wie etwa Berichte von Public Health England. Diese thematisieren unter anderem die Unterschiede in der Zusammensetzung von Dampf und Tabakrauch. Ein technisches Merkmal der E-Zigarette ist, dass Aerosol nur bei Aktivierung erzeugt wird. Hinsichtlich des Passivdampfens werden unterschiedliche wissenschaftliche Positionen vertreten. Studien, wie die des Roswell Park Cancer Institute oder Untersuchungen der ETH Zürich aus dem Jahr 2018, befassen sich mit der Konzentration von Substanzen in der Raumluft und deren Verweildauer im Vergleich zum Tabakrauch.
Kenntnisstand und Erfahrungswerte in der Bevölkerung
51 Prozent der Umfrageteilnehmer verfügten zum Zeitpunkt der Erhebung über Erfahrung mit E-Zigaretten. Ebenfalls 51 Prozent gaben an, dass die Pandemie Einfluss auf ihr allgemeines Gesundheitsbewusstsein hatte. Für 86 Prozent spielt das Thema Gesundheit bei Entscheidungen eine Rolle (33 % oft, 35 % gelegentlich). In diesem Kontext wird die E-Zigarette als Option zur Reduzierung von Tabakexposition diskutiert.
Angaben der Konsumenten
Zentrale Motive für den Umstieg auf E-Zigaretten sind laut Umfrage die Beendigung (39 %) oder die Reduzierung (35 %) des Tabakrauchens. 33 Prozent der Teilnehmer nannten Interesse an der Technik oder Neugier als Grund für einen Test. Auch die Verfügbarkeit verschiedener Liquid-Aromen, das Vermeiden von Tabakgeruch oder ökonomische Überlegungen wurden angeführt.
Bei der Nikotinstärke präferieren 45 Prozent der befragten Nutzer Werte bis zu 3 mg/ml. Auf die Bereiche 6 bis 11 mg/ml entfielen 21 Prozent und auf 4 bis 5 mg/ml 14 Prozent. 9 Prozent der Teilnehmer konsumieren nikotinfreie Produkte, während 3 Prozent Stärken ab 18 mg/ml wählen.
Bezüglich der monatlichen Aufwendungen gaben 61 Prozent der Befragten Beträge bis zu 24,00 Euro an. Bei 28 Prozent liegen die Kosten zwischen 25,00 und 49,00 Euro, während 11 Prozent monatlich 50,00 Euro oder mehr aufwenden.
Demografie der Befragten
An der Online-Befragung nahmen 562 Personen teil. Regional waren vor allem Schleswig-Holstein, Sachsen und Hessen vertreten. 87 Prozent der Teilnehmer leben in Flächenländern, 13 Prozent in Stadtstaaten. 55 Prozent der Befragten waren männlich, 43 Prozent weiblich und 2 Prozent ohne Angabe eines dieser Geschlechter. Alle Teilnehmer waren mindestens 18 Jahre alt. Die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen bildete mit 24 Prozent den größten Anteil, während 17 Prozent der Teilnehmer jünger als 24 Jahre waren.
Haben Sie Anmerkungen zu Ihren Erfahrungen mit der E-Zigarette? Nutzen Sie gern die Kommentarfunktion.





