What the Deck? RDA, RTA, RDTA – Ein Überblick
RDA, RTA und RDTA bezeichnen unterschiedliche Bauweisen von Selbstwickelverdampfern für elektrische Zigaretten. Die folgende Übersicht erläutert die technischen Merkmale und Unterschiede dieser Kategorien.
RDA: Rebuildable Dripping Atomizer
Rebuildable Dripping Atomizer (RDA) sind Verdampfer ohne integrierten Tank. Das Liquid wird direkt auf die Wicklung aufgebracht. In der Ausführung als Squonk-RDA erfolgt die Liquidzufuhr über einen Kanal im Gehäuseboden (Bottom Feeder).
Die Konstruktion umfasst ein Wickeldeck zur Aufnahme der Wicklung sowie eine umschließende Verdampferkammer. Die Luftzufuhr erfolgt über Öffnungen in der Kammerwand (Side-Airflow) oder über Kanäle im Bereich des Decks (Bottom-Airflow).
Die Liquidzufuhr erfolgt manuell durch direktes Auftragen auf die Wicklung oder – bei Squonk-Systemen – über eine Bohrung im 510er-Anschluss. Hierbei wird das Liquid mittels Druck aus einem im Akkuträger integrierten Reservoir in die Verdampferkammer befördert.
Die Bauweise eines RDA ermöglicht den schnellen Wechsel von Liquids, da diese in geringen Mengen direkt auf die Wicklung aufgetragen werden. Der Zugang zum Wickeldeck erfolgt durch das Entfernen der Verdampferhülse, was den Austausch der Watte ohne Demontage weiterer Bauteile erlaubt.
RTA: Rebuildable Tank Atomizer
Ein Rebuildable Tank Atomizer (RTA) ist ein Selbstwickelverdampfer mit integriertem Tanksegment. Die Wicklung befindet sich innerhalb einer Verdampferkammer, die vom Liquidreservoir umschlossen wird. Die Liquidzufuhr zur Wicklung erfolgt durch Unterdruck oder Kapillarwirkung der Watte, solange sich Liquid im Tank befindet.
Bei einem RTA wird die Wicklung auf einem Wickeldeck innerhalb einer geschlossenen Verdampferkammer montiert. Diese Kammer leitet den Dampf über einen zentralen Luftkanal zum Mundstück (Drip Tip).
Das Liquid befindet sich in einem Tank aus Glas oder Kunststoff, welcher die Kammer umschließt. Durch Unterdruck gelangt das Liquid über Liquidöffnungen zur Wicklung und sättigt das dort befindliche Kapillarmaterial (Watte).
Aufgrund des integrierten Tanksystems erfolgt die Sättigung der Wicklung bei einem RTA kontinuierlich über den Liquidvorrat im Reservoir. Der Transport des Liquids zur Wicklung wird durch die Kapillarwirkung des verwendeten Trägermaterials innerhalb des geschlossenen Kammersystems reguliert.
Ein RTA ermöglicht die Verwendung eines größeren Liquidvorrats im Vergleich zu Systemen ohne Tank. Der Wechsel des Liquids erfordert die vorherige Entleerung des Tanksegments oder den Austausch der im Verdampfer befindlichen Watte.
RDTA: Rebuildable Dripping Tank Atomizer
Bei einem Rebuildable Dripping Tank Atomizer (RDTA) befindet sich das Wickeldeck oberhalb des Liquidreservoirs. Die Verdampferkammer mit der Wicklung ist unmittelbar unter dem Mundstück (Drip Tip) positioniert. Der Liquidtransport aus dem darunterliegenden Tank zur Wicklung erfolgt über Kapillarmaterial (Watte), welches durch Öffnungen im Deck in das Reservoir ragt.
Ein RTA verfügt im Gegensatz zu RDA-Systemen über ein umschlossenes Tanksegment. Diese Bauweise ermöglicht die Mitführung eines Liquidvorrats innerhalb des Verdampfers, wobei das Reservoir die Wicklung kontinuierlich mit Liquid versorgt.
Ein RDTA kombiniert die Bauweise eines Tröpfelverdampfers mit einem unter dem Wickeldeck liegenden Liquidvorrat. Durch diese Konstruktion wird die Wicklung kontinuierlich über die in den Tank ragenden Dochte oder Watteenden mit Liquid versorgt, ohne dass ein manuelles Tröpfeln erforderlich ist.







