Extra viel Dampf mit E-Zigaretten erzeugen – Sub Ohm
Der mit einer E-Zigarette erzeugte Dampf dient als Träger für die im Liquid enthaltenen Aromen. Die Menge und Dichte des produzierten Dampfes hängen von verschiedenen technischen Faktoren ab. In der Praxis finden sich Modifikationen an Geräten oder Eigenbauten, die auf eine Maximierung der Dampfproduktion abzielen. Solche Eingriffe können die Betriebssicherheit der Komponenten beeinflussen. Um die Funktion der E-Zigarette innerhalb der Spezifikationen zu gewährleisten, sind bestimmte Parameter zu beachten. Im Folgenden werden die technischen Faktoren erläutert, welche die Dampfmenge beeinflussen: die chemische Zusammensetzung der E-Liquids (Verhältnis VG/PG), die Einstellung der Airflow Control (Luftzufuhr) sowie der elektrische Widerstand (Ohm-Wert) der verwendeten Verdampferköpfe.– siehe auch: Sub Ohm Dampfen.
Wie erzeuge ich möglichst viel Dampf?
Die Menge des produzierten Dampfes lässt sich beim Vapen durch verschiedene Faktoren regulieren. Wesentlichen Einfluss auf Menge und Dichte des Dampfes haben folgende Bestandteile der E-Zigarette:
- elektrischer Widerstand des Verdampfers
- Zusammensetzung der E-Liquids (je höher der VG-Anteil, desto dichter der Dampf)
- Airflow Control (Luftstromregelung)
- Leistung des Mods (variable Leistung empfehlenswert)
- Relation zwischen elektrischer Spannung (Volt) und Widerstand (Ohm)
Detailliertere Informationen: E-Zigaretten Funktion & Bestandteile
Die Erzeugung bestimmter Dampfmengen ist ohne technische Modifikationen am Gerät möglich, sofern die technischen Parameter der E-Zigarette beachtet werden. Im Folgenden werden die technischen Eigenschaften von Modellen und Komponenten erläutert, welche Einfluss auf die Dampfproduktion haben. Diese Informationen dienen dazu, die physikalischen Zusammenhänge zwischen Verdampfereinheit und Akkuträger zu verstehen und die Betriebssicherheit durch die Verwendung serienmäßiger Komponenten zu wahren.
Zusammensetzung der E-Liquids & deren Einfluss
E-Liquids bestehen im Wesentlichen aus Propylenglycol (PG), Glycerin (VG) sowie optionalen Aromastoffen und Nikotin. Das Mischungsverhältnis dieser Komponenten bestimmt die physikalischen Eigenschaften des Aerosols. Glycerin (VG) weist eine höhere Viskosität und eine geringere Verdampfungstemperatur als Propylenglycol (PG) auf, was bei einem höheren Anteil an VG zu einer Zunahme der optischen Dichte des erzeugten Dampfes führt.
Liquids mit einem hohen Anteil an pflanzlichem Glycerin (VG) beeinflussen die Konsistenz des Aerosols. Die Wahl des VG/PG-Verhältnisses ist abhängig von der technischen Spezifikation des verwendeten Verdampfers und dem gewünschten Strömungsverhalten des Liquids. Ein hoher VG-Anteil führt zu einer höheren optischen Dichte des Dampfes und beeinflusst die Viskosität des Mediums, was bei der Auswahl der Nachfüllbehälter berücksichtigt werden muss.
Das Mischungsverhältnis von Propylenglycol (PG) und Pflanzlichem Glycerin (VG) beeinflusst die Beschaffenheit des Aerosols. Ein Anteil von 50 % VG oder höher wirkt sich auf die optische Dichte des Dampfes aus. Bei einem Glycerin-Anteil ab 70 % nimmt die Partikeldichte im Dampf zu. Die Konzentration von Nikotin im Liquid steht in technischer Wechselwirkung mit dem elektrischen Widerstand des Verdampferkopfes; bei niedrigen Widerständen (Subohm-Bereich) wird pro Zeitintervall eine höhere Menge des nikotinhaltigen Aerosols freigesetzt.
Verdampfer entsprechend einstellen
E-Zigaretten ermöglichen je nach technischer Spezifikation eine Anpassung der elektrischen Leistung. Die Menge des erzeugten Aerosols steht in direktem physikalischen Zusammenhang mit der zugeführten elektrischen Energie und der Oberfläche der Heizspule. Ein niedriger elektrischer Widerstand des Verdampferkopfes ermöglicht bei gleichbleibender Spannung einen höheren Stromfluss, was die thermische Energie erhöht und die Verdampfungsrate des Liquids steigert. Verdampferköpfe mit einem Widerstand von weniger als 1,0 Ohm werden technisch als Subohm-Verdampfer klassifiziert.
Der Betrieb von Verdampfern im niedrigen Widerstandsbereich (Subohm) erfordert eine höhere elektrische Stromstärke. Die verwendeten Energiespeicher (Akkuzellen) müssen daher für die entsprechende Entladestromstärke ausgelegt sein. Technische Funktionen wie eine Temperaturkontrolle (TC) oder eine regulierbare Leistungsabgabe in Watt (VW) sind für den Betrieb dieser Hardwarekomponenten empfehlenswert. Die korrekte Funktion der Temperaturkontrolle ist dabei an die Verwendung spezifischer Heizmaterialien in den Verdampferköpfen gebunden. Modelle mit integrierter Temperatursteuerung ermöglichen den Betrieb innerhalb dieser technischen Parameter ohne manuelle Justierung der Grenzwerte.

Die InnoCigs eVic-VTC Mini ist mit Temperaturkontrolle und allen Komponenten ausgestattet
Die Einstellung der Luftzufuhr (Airflow Control) beeinflusst die Temperatur des erzeugten Aerosols. Eine Erweiterung der Luftzufuhr führt zu einer stärkeren Kühlung der Verdampfereinheit. Bei einer gleichzeitigen Erhöhung der elektrischen Leistungsabgabe bleibt die Dampfdichte stabil. Der Betrieb bei hohen Leistungen erfordert Energiespeicher, die für die dauerhafte Abgabe der benötigten Stromstärke und Kapazität spezifiziert sind. Technische Daten zur Kompatibilität von Akkumulatoren und Verdampferwiderständen sind den jeweiligen Produktspezifikationen zu entnehmen.
Strom – variable Leistung oder variable Spannung?
Die thermische Energie an der Heizspule steigt proportional zur elektrischen Stromstärke. Eine Erhöhung des Luftstroms über die Airflow Control beeinflusst die Kühlung der Verdampfereinheit und reguliert die Betriebstemperatur bei variabler Leistungsabgabe. Unabhängig von der Energiezufuhr bestimmt die Einstellung der Luftzufuhr den mechanischen Zugwiderstand am Mundstück. Eine weite Öffnung der Airflow Control reduziert den Zugwiderstand beim Inhalieren, während eine Verengung den Widerstand erhöht.
Die Menge des erzeugten Aerosols steht in technischem Zusammenhang mit der zugeführten elektrischen Leistung. Akkuträger mit Steuerungselektronik (Box Mods) ermöglichen den Betrieb über eine variable Leistungsregelung (Watt-Modus) oder eine variable Spannungsregelung (Volt-Modus). Im Watt-Modus berechnet die Elektronik die erforderliche Ausgangsspannung unter Berücksichtigung des aktuellen elektrischen Widerstands des Verdampferkopfes automatisch. Da der Widerstand der Heizspule temperaturabhängigen Schwankungen unterliegt, erfolgt im leistungsgeregelten Modus eine kontinuierliche Anpassung der Spannung, um die voreingestellte Leistung konstant zu halten.
Um die angestrebte Dampfmenge mit einem elektronischen Mod mit variabler Leistung zu erzielen,, sollten Sie Folgendes beachten:
- maximale Luftstromeinstellung bei niedriger Wattanzahl
- ein paar Züge von der E-Zigarette nehmen
- wenn der Dampf nicht zu heiß ist, erhöhen Sie nun die Wattanzahl und wiederholen die Schritte 1 und 2
- wenn der Dampf beginnt zu heiß zu werden, drehen Sie die Wattanzahl auf die vorherige Einstellung zurück
Die Anpassung der elektrischen Leistung sollte in kleinen Intervallen erfolgen. Eine zu hohe Leistungsabgabe im Verhältnis zum Liquidnachfluss kann eine thermische Überlastung des Kapillarmaterials im Verdampferkopf verursachen. Dies führt zu einer Karbonisierung der Wicklung und einer Beeinträchtigung der Aerosolqualität. Eine schrittweise Justierung der Wattzahl stellt sicher, dass die thermische Energie innerhalb der Materialspezifikationen bleibt.
Subohm-Dampfen & die richtige Zugtechnik
Verdampferköpfe mit einem elektrischen Widerstand von weniger als 1,0 Ohm definieren den Subohm-Bereich. Aufgrund des geringen Widerstandes wird bei konstanter Spannung eine höhere Stromstärke freigesetzt, was die thermische Energie an der Heizspule steigert. Für den Betrieb dieser Komponenten sind Energiespeicher erforderlich, die für hohe Entladeströme spezifiziert sind. Der physikalische Widerstandswert beeinflusst die Verdampfungsrate pro Zeiteinheit, da die Zieltemperatur an der Wicklung bei geringerem Widerstand in kürzeren Intervallen erreicht wird.
Beim Vapen im subohmen Bereich wird der produzierte Dampf direkt in die Lunge inhaliert und nicht, wie das beim Dampfen vom Mund zur Lunge der Fall wäre, zuvor im Mundraum gesammelt. Bei geringen Widerständen, hohen Ausgangsleistungen und entsprechender Luftzufuhr ist die produzierte Dampfmenge sehr groß, daher ist diese Zugtechnik erforderlich, um ein unvollständiges Verdampfen (Pyrolyse) zu vermeiden. Weitere Fragen zur E-Zigarette oder zum InnoCigs Shop?
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Wie kann ich bei meiner E-ziggi, das LIED Licht Wechseln?
Ist i.d.R nicht möglich. Könnte aber durch Aufknacken, Anschließen und Umprogrammieren der Vape evtl. gemacht werden. Habe allerdings keine Erfahrung damit.
Danke für die guten Tipps zum Dampferzeuger. So gut die neue Technik ist, so sehr hängen die herkömmlichen Raucher an ihren Glimmstängeln. Manch ein Nichtraucher wünscht sich sogar eine Teersteuer, um seine lästigen qualmenden Verwandten zum Umstieg zu bewegen.
Ich bin ein überzeugter Sub Ohm Dampfer, meine Verdampferköpfe bewegen sich zwischen 0.15 und 0.3 Ohm. Am liebsten dampfe ich Liquids mit höherem VG Anteil. Ich finde die Kombination aus optimalen Dampf- und Geschmackserlebnis einfach perfekt.
Ist einfach erklärt, aber ich kann zB auch eine „nicht Sub Ohm“ Wicklung im Tröpfler bauen. Sagen wir mal 1,1 Ohm, dual Coil mit 0,32 Kanthal Draht, dann hab ich pro Coil 11 Windungen und bin trotzdem mit erheblicher Dampfmenge über 1 Ohm. Das Funktioniert aber nur auf geregelten Akkuträgern, nicht auf „mechanischen“
Hallo, ich hab eine Frage wegen den Dampf, bis jetzt habe ich 3 E- Zigarette gekauft und war ich nicht zufrieden, weill kann nicht genug Dammmpfff 🙄.Können Sie mir bitte ein gute E Zigarette anbieten. Danke
ELEAF IJUST ECM.BIN ZWAR GERADE EINGESTIEGEN,MACHT ABER NE MENGE DAMPF UND MAN KANN WIE BEI NORMALER ZIGARETTE RAUCHEN MIT DEM N KOPF,SOLLTE ABER DAS MUNDSTÜCK AUF 510 ÄNDERN.
AUF NIKO GEHALT ACHTEN!
Die Uwell Crown 4 oder die T-Priv 3 (ist schon älter die T-Priv 3)… aber die Uwell Crown 4 packt bis zu 400 Watt und mit einer Mesh Coil ist sie echt der Hammer, aber wie ahnungslos hast du 3 E-Zigaretten gekauft das sie dir zu wenig dampfen geben? oder waren es welche wie die Joyetech Ego oder wie sei hieß. Oder waren es sogar Pot-systeme. Naja mit der Uwell Crown 4 bist du auf jeden fall gut dran die ist auch einsteiger freundlich da man sie nicht wickeln braucht da es Fertig Coils gibt.
Danke für die guten Tipps, jetzt verstehe ich die Zusammenhänge viel besser
wer nur guten verdampfer braucht : Uwell Crown 3 ect gut!
Ich hab eine WISMEC REULEAUX RX GEN3 DUAL mit einem UWELL CROWN4 und voll zufrieden.Coil Wiederstand im moment 0,25 bei 45.0 Watt und 3,35 Volt.
Hey eine weitere E-shisha/E-Zigarette die ich empfehlen kann ist die Uwell Crown 4.
Finde ich besser als das ältere Model.
Danke für die guten Hinweise. Ich versuche jetzt schon länger, von normalen Zigaretten wegzukommen, aber so richtig geklappt hat es bislang nicht. Aber jetzt weiß ich wenigstens, worauf ich beim Liquid achten muss… 🙂
Hey eine weitere E-shisha/E-Zigarette die ich empfehlen kann ist die Uwell Crown 4.
Rel Gen 3, Smok TFV8 gewickelt und alles bei 150 Watt.
Ist zwar eine Liquid-H***…aber so so dampft es wunderherrlich! ❤️