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E-Zigarette Verdampfer richtig reinigen – Anleitung & Tipps

Reinigung der E-Zigarette – technische Hinweise

Die regelmäßige Wartung einer E-Zigarette und des Verdampfers ist für die technische Funktion des Geräts erforderlich. Die Verwendungsdauer der Komponenten wird maßgeblich durch die Nutzungsintensität bestimmt. Je nach Häufigkeit des Gebrauchs sollten die E-Zigarette und die Verschleißteile in technischen Intervallen gereinigt werden. Dies betrifft insbesondere den Verdampfer sowie weitere Bestandteile der E-Zigarette. Durch die Entfernung von Rückständen an Mundstück und Verdampfer (Liquid-Depot) wird die Funktionalität des Geräts unterstützt. Verschleißteile wie Atomizer Heads müssen technisch bedingt in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Erforderliches Zubehör ist in unserem Onlineshop verfügbar.

Gründe für die Reinigung des Verdampfers

Beim Betrieb von E-Zigaretten entstehen Rückstände an der Heizwendel. Dies kann nach einem gewissen Zeitraum dazu führen, dass die Leistung des Verdampfers abnimmt oder sich die Geschmacksdarstellung des Liquids verändert. Ein Indikator für eine abnehmende technische Leistung ist eine reduzierte Dampfmenge. In diesem Fall ist eine Reinigung der Elektro-Zigarette und ihrer Komponenten angezeigt.

Die folgende Anleitung enthält sachliche Informationen zur Frequenz und Durchführung der Reinigung von E-Zigaretten und Verdampfern.

Anzeichen für erforderliche Wartung

Die Reinigung sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Bei intensiver Nutzung ist eine wöchentliche Wartung der E-Zigarette vorgesehen. Bei seltener Verwendung ist ein Zyklus von vier Wochen ein technischer Richtwert. Weitere Anzeichen für notwendige Pflegemaßnahmen sind Veränderungen in der Geschmacksentfaltung oder Rückstände nach einem Liquidwechsel. In diesen Fällen ist eine sofortige Reinigung zweckmäßig.

Technische Durchführung der Verdampferreinigung

Bei Verschmutzungen oder Rückständen im Verdampfer stehen zwei Optionen zur Verfügung: Der Austausch des Atomizer Heads oder die Reinigung des Clearomizers. Hierzu wird der Clearomizer vom Akku getrennt (Informationen zu Aufbau & Funktion einer E-Zigarette). Eine oberflächliche Reinigung kann durch das Ausblasen des entleerten Verdampfers erfolgen, um lose Rückstände zu entfernen.

  • Eigenschaft: Schnelle Durchführung, das Bauteil ist zeitnah wieder einsetzbar.
  • Eigenschaft: Geringe Reinigungstiefe im Vergleich zur Nassreinigung.

Für eine gründliche Reinigung wird der Clearomizer mit Wasser gespült, um feste Rückstände zu lösen. Wattestäbchen können als Hilfsmittel verwendet werden, um schwer zugängliche Bereiche zu erreichen.

  • Eigenschaft: Hohe Reinigungswirkung für die Bauteile.
  • Eigenschaft: Erfordert Trocknungszeit, während der das Bauteil nicht betriebsbereit ist.

Reinigung weiterer Komponenten

Zusätzlich zum Verdampfer sollten auch die übrigen Komponenten gewartet werden. Mit Ausnahme des Akkuträgers können die Bauteile mit Wasser gereinigt werden. Der Liquid-Tank ist vorab vollständig zu entleeren. Rückstände im Tank lassen sich mit einem Wattestäbchen und anschließendem Spülen mit Wasser entfernen. Hierbei ist der Tank nach dem Befüllen mit Wasser zu schütteln.

Die Gewinde von Verdampfer und Akkuträger sollten regelmäßig mit einem Tuch gereinigt werden, um Kondensat zu entfernen. Dies sichert den elektrischen Kontakt zwischen den Komponenten.

Hinweise zur technischen Nutzung

Um die Verwendungszeit der Komponenten zu steuern, kann der wechselweise Einsatz mehrerer Verdampfermodelle zweckmäßig sein. Die Beschaffenheit der verwendeten Liquids und der Verdampfer selbst hat Einfluss auf die Wartungsintensität. Die Auswahl der Komponenten sollte unter Berücksichtigung der technischen Anforderungen und der angestrebten Nutzungsdauer erfolgen.

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Single Coil & Dual Coil Wicklung – was sind die Unterschiede?

Elektrisch erhitzte Heizwendel

Die Unterschiede zwischen Single Coil- und Dual Coil-Wicklungen

Eine elektronische Zigarette besteht aus mehreren Komponenten. Ein Bestandteil ist der Verdampferkopf, der auch als „Atomizer Head“ oder „Coil“ bezeichnet wird. In diesem Bauteil befindet sich eine Heizspirale, die das Liquid erhitzt. Verdampferköpfe sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, beispielsweise mit Single-Coil- oder Dual-Coil-Wicklung. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Anzahl der im Gehäuse verbauten Heizwendeln.

Die Single Coil Wicklung

Die Bezeichnung „Coil“ steht für die im Verdampfer verbaute Heizwendel bzw. Heizspirale. Diese Komponente wird über den Akkumulator der elektronischen Zigarette mit Energie versorgt und dadurch erwärmt. Der Unterschied zwischen einer Single-Coil-Wicklung und einem Dual-Coil-Verdampfer liegt in der Anzahl, der Dimensionierung und der Gesamtlänge der verwendeten Heizspiralen.

Bei einer Single-Coil-Wicklung ist eine einzelne Heizspirale im Verdampferkopf verbaut. Aufgrund der Bauweise wird eine geringere Menge Liquid im Vergleich zu Systemen mit mehreren Wicklungen erhitzt, was zu einer entsprechend geringeren Dampfmenge führt. Der Widerstand ist bei baugleicher Wicklung höher als bei Dual-Coil-Systemen. Die Steuerung der Leistung erfolgt über die technischen Einstellungen des verwendeten Akkuträgers.

Tipp:

Single-Coil-Verdampferköpfe sind für den Betrieb in einem niedrigeren Leistungsbereich ausgelegt. Das Verdampfen des Liquids erfolgt bei geringerer Energiezufuhr im Vergleich zu Dual-Coil-Systemen. Informationen zur Kompatibilität mit verschiedenen Liquid-Zusammensetzungen sind den jeweiligen technischen Spezifikationen des Herstellers zu entnehmen.

Die Temperaturentwicklung des Dampfes steht in direktem Zusammenhang mit der Oberflächenbeschaffenheit und der Anzahl der Wicklungen im Verdampferkopf. Bei Single-Coil-Systemen erfolgt die Erhitzung an einer einzelnen Heizwendel, was im Vergleich zu Multi-Coil-Systemen zu einer geringeren thermischen Energieabgabe an das Aerosol führt.

Hinweis:

Der Begriff Sweet Spot bezeichnet im Kontext von E-Zigaretten die Kombination aus Leistung und Widerstand, bei der die Temperaturentwicklung zur individuell geeignetsten Wahrnehmung des Aerosols durch den Anwender führt. Die Wahrnehmung der sensorischen Merkmale des Dampfes variiert je nach vorgenommenen Einstellungen und Nutzerpräferenzen.

Eine Dual Coil Wicklung besteht aus zwei parallel geschalteten Heizwiderständen (Coils) innerhalb eines Verdampfers. Im Vergleich zur Single Coil Wicklung verdoppelt sich bei dieser Bauweise die zur Verdampfung genutzte Oberfläche des Heizleiters, was bei gleichbleibender Spannung zu einer Halbierung des Gesamtwiderstands führt:

Die Dual Coil Wicklung

DCC steht für Dual Coil Cartomizer bzw. Clearomizer. Im Gegensatz zu Single Coil Systemen mit einem Heizelement sind bei dieser Bauart zwei Heizwendeln im Verdampferkopf integriert. Durch die Parallelschaltung der beiden Wicklungen vergrößert sich die Gesamtoberfläche des Heizleiters. Dies führt bei identischer Spannung zu einer schnelleren Verdampfung des Liquids und einer Erhöhung der pro Zeitspanne erzeugten Aerosolmenge. Damit verbunden ist eine Veränderung der pro Zug abgegebenen Nikotinmenge, sofern nikotinhaltiges Liquid verwendet wird.

Hinweis:

Unter dem Begriff Throat Hit wird die sensorische Reizung im Rachenraum verstanden, die bei der Inhalation des Aerosols auftritt. Die Ausprägung dieses Effekts wird maßgeblich durch das Aroma, die Nikotinkonzentration des Liquids sowie die eingestellte Leistung der E-Zigarette beeinflusst.

Der Betrieb von Dual Coil Verdampferköpfen geht mit einem erhöhten Energiebedarf einher. Systembedingt liegt die Leistungsaufnahme im Durchschnitt zwischen 10 % und 30 % über der von Single Coil Systemen, was die Nutzungsdauer pro Akkuladung entsprechend reduziert. Zudem führt die größere Verdampfungsfläche zu einem gesteigerten Liquidverbrauch pro Zeiteinheit im Vergleich zu Modellen mit einer einzelnen Heizwendel.

Die Unterschiede zwischen Single-Coil- und Dual-Coil-Systemen

VorteileNachteile
Single Coil- geringer Stromverbrauch
- für neue Dampfer gut geeignet
- Austausch vom Heizwendel leichter
- "throat hit" kaum möglich
-geringere Intensität und Dichte des Dampfes
Dual Coil- Throat hit möglich
- hohe Intensität & Dampfmenge
- größerer "Flash"
- hoher Energieverbrauch
- mehr Liquid wird benötigt

Zusammenfassend unterscheiden sich Single Coil und Dual Coil Wicklungen in ihrem Betriebsverhalten sowie im Ressourcenverbrauch. Aufgrund der geringeren Leistungsaufnahme und des moderaten Aerosolausstoßes werden Single Coil Verdampferköpfe häufig in Geräten mit niedrigerer Ausgangsleistung eingesetzt.

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Einweg E-Zigaretten – für wen sind sie geeignet & wo sind die Unterschiede?

Die Einweg E-Zigarette – für das schnelle Dampfen zwischendurch

Eine herkömmliche E-Zigarette ist in der Anschaffung mit einer Anfangs-Investition in Equipment und Liquids verbunden. Das kann vor allem Interessenten abschrecken, die möglicherweise erst einmal ausprobieren möchten, ob das Dampfen für sie infrage kommt. Wer dies kostengünstig ausprobieren möchte, kann natürlich im Freundes- oder Bekanntenkreis fragen, ob er sich für gewisse Zeit eine E-Zigarette ausleihen kann. Die Alternative dazu ist der Kauf einer Einweg E-Zigarette. Diese ist einfacher aufgebaut und in der einmaligen Anschaffung günstiger als eine reguläre Elektro Zigarette für den Dauergebrauch. Im folgenden Artikel zeigen wir auf, wie die Einweg E-Zigarette aufgebaut ist, welche Unterschiede zu einer herkömmlichen elektrischen Zigarette bestehen und nach welchen Kriterien sie sich voneinander unterscheiden lassen.

Der Aufbau der E-Zigarette zum Wegwerfen

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei der Einweg E-Zigarette um eine Wegwerf-Variante. Sie ist wesentlich einfacher konzipiert als eine gewöhnliche Konstellation aus Verdampfer, Akkuträger usw., da die Technik nicht für einen langfristigen Betrieb, sondern nur eine gewisse Zeit ausgelegt ist. Sie ermöglicht eine festgelegte Anzahl an Zügen und benötigt meist einen weniger starken Akku. Ist sie leer, so kann sie einfach weggeworfen werden. Wie Sie E-Zigaretten richtig entsorgen, erklären wir ihnen in einem anderen Artikel. Ähnlich wie bei der herkömmlichen Elektro Zigarette gibt es die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Beispielsweise gibt es Modelle mit Tabakgeschmack, Menthol oder Fruchtgeschmack – die Regel sind jedoch Produkte mit Tabak-Aroma..

Von der Form erinnert das Einweg-Modell zum Wegwerfen häufig an eine gewöhnliche Zigarette auf Tabakbasis. Sie gehört damit zur Gruppe der „Cigalike“- Modelle, die in ihrer Form den herkömmlichen Glimmstängeln nachempfunden sind. Viele Hersteller verbauen sogar eine LED-Lampe an der Spitze, sodass das Modell beim Ziehen tatsächlich „glüht“. Die Gesamtkonzeption ist natürlich wesentlich einfacher gehalten als bei regulären E-Zigaretten. Der schwache Akku und der erhöhte Zugwiderstand führen zu einem geringeren Dampfvolumen. Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Watt- und Voltzahl sowie dem Zugwiderstand gibt es in der Regel nicht. Auch die Möglichkeit, den Akku aufzuladen, besteht in den meisten Fällen nicht. In dieser Hinsicht sind Einweg E-Zigaretten mit wechselbarem Depot eine Ausnahme.

Eine Alternative zu Einwegmodellen bietet die SC Easy 2 E-Zigarette im Set, eine Weiterentwicklung der SC Easy. Dort ist der Atomizer Head getrennt vom Liquid-Cap austauschbar (hier erfahren Sie alles über Funktion & Aufbau von E-Zigaretten). Das Cap enthält die Liquids, also die Geschmacksrichtung der Elektro Zigarette. Weiterhin ist die SC Easy mit Star Spangled Liquid von InnoCigs befüllt.

Für wen sind Einweg E-Zigaretten geeignet?

Wegwerf E-Zigaretten sind zunächst einmal vor allem für Umsteiger von der Tabakzigarette geeignet. Wer sich nicht sicher ist, ob er das Dampfen überhaupt mag, hat hier eine Möglichkeit, es einfach einmal auszuprobieren. Auch die Anfangsinvestition hält sich, im Vergleich zur vollwertigen Elektro Zigarette, in Grenzen. Zwar bekommt man hiermit nicht alle Funktionen geboten, die eine elektrische Zigarette bieten kann, für eine Testphase genügt das jedoch allemal.

Aber es gibt auch andere Bereiche und Anlässe, für die der Einsatz einer Einweg E-Zigarette sinnvoll ist. Beispielsweise ist sie für Reisen wunderbar geeignet, gerade wenn sie in die Natur unternommen werden. So besteht nicht der Zwang, austauschbares Equipment wie einen zusätzlichen Verdampfer, Akku et cetera mit sich zu führen. So spart die Einweg E-Zigarette etwas Platz in der Tasche. Auch wer gerne feiert und nicht viel Zubehör mit sich führen möchte oder Angst hat, dass die E-Zigarette im Gedränge möglicherweise Schaden nimmt, kann hier auf die E-Zigarette zum Wegwerfen ausweichen.

Funktionen und Unterschiede bei E-Zigaretten zum Wegwerfen

Das hauptsächliche Problem bei elektrischen Einweg-Zigaretten ist die mangelnde Möglichkeit der Nachjustierung. Das bedeutet, dass sich die Dampfmenge, Nikotinstärke, Geschmacksrichtung et cetera im Nachhinein meistens nicht mehr beeinflussen lassen. Deshalb sollte man als Nutzer bereits vorab ganz gut einschätzen können, welche Stärke man bevorzugt. Bei vielen Modellen und Marken gibt es die Möglichkeit, zumindest zwischen unterschiedlichen Geschmacks- und Nikotinstärken beim Kauf zu wählen. So bieten sich für jeden Nutzer individuelle Möglichkeiten, das Modell nach den eigenen Ansprüchen und Vorlieben auszuwählen.

Neben der Wegwerf Elektro Zigarette im klassischen Sinne gibt es weitere Modelle, die sich vom Aufbau von der gewöhnlichen Einweg E-Zigarette unterscheiden. Beispielsweise sind das Modelle mit austauschbarem Depot. Diese sind für eine mehrfache Nutzung ausgelegt. Ist die Anzahl der Züge verbraucht, kann das Depot ausgetauscht werden, um damit weiterzudampfen. Allerdings bedeutet das auch, dass der Akku regelmäßig geladen werden sollte.

Insgesamt bietet sich eine E-Zigarette zum Wegwerfen vor allem dann an, wenn es einmal unkompliziert zugehen soll, oder man noch nie vorher gedampft hat und eine hohe Anfangsinvestition scheut. Sie ist nach dem Auspacken sofort einsatzbereit, spart Platz und kann nach der Benutzung einfach entsorgt werden. Das spart Platz, Zeit in Form von Pflegeaufwand und spart noch dazu die Anschaffungskosten einer regulären elektrischen Zigarette.

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Technische Grundlagen zu E-Zigaretten: Akkuträger, Akkuzellen und Systemkonfigurationen

Es gibt drei Hauptbestandteile einer E-Zigarette: Liquids, Verdampfer & Akkus. Akkus und Akkuträger sind für die Stromversorgung und somit für den Betrieb sowie die Vaporisation des Liquids essenziell. Die technische Sicherheit und die Betriebsdauer hängen maßgeblich von der verwendeten Stromquelle ab. Informationen zum Zusammenwirken von Widerstand und Leistung finden Sie im Artikel zum Sub Ohm Dampfen.
Eine E-Zigarette vaporisiert Liquids durch Erhitzung. Hierfür wird elektrische Energie benötigt, die über Akkus an die Heizwendel des Verdampfers abgegeben wird. In diesem Beitrag werden verschiedene Varianten von Akkus & Akkuträgern sowie die technischen Unterschiede zwischen geregelten, ungeregelten, ungetakteten und getakteten Systemen erläutert.
Für die technische Konfiguration von E-Zigaretten sind Fachbegriffe wie VV, VW oder TC sowie Kapazitätsangaben relevant. Wir erläutern diese Merkmale und nehmen Bezug auf Faktoren, welche die Lebensdauer von Akkuzellen beeinflussen können.

Inhaltsangabe

  1. Fachbegriffe rund um E-Zigaretten Akkus
  2. Geregelte und ungeregelte Akkuträger
  3. Wichtige Infos über Akkus
  4. Set-Zusammenstellungen
  5. Ladegeräte

Die nachfolgend beschriebenen technischen Bezeichnungen sind für die Verwendung vorkonfigurierter Systeme im Regelfall nicht zur manuellen Einstellung erforderlich. Modelle als Set sind so aufeinander abgestimmt, dass sie ohne detaillierte Vorkenntnisse dieser Spezifikationen betrieben werden können. Eine Übersicht finden Sie im Bereich Elektro-Zigaretten.
 

Fachbegriffe rund um Akkus & Akkuträger

InnoCigs Cuboid Mini Akku Box

Die InnoCigs Cuboid Mini Akku Box verfügt über eine Kapazität von 2400 mAh und eine Ausgangsleistung von bis zu 80 Watt. Unterstützt werden die Modi VT-Ni, VT-Ti, VW, VT-SS316, TCR und Bypass. Geeignet für Widerstände ab 0,05 Ohm (VT) bzw. 0,1 Ohm (VW/Bypass).

  • Akkuträger und Akkubox: Gehäuse mit Steuerelektronik und Feuertaster. Diese bieten Platz für wechselbare Akkuzellen oder verfügen über fest verbaute Akkus. Modelle in Boxform sind ein verbreiteter Standard.
  • Akku: Dieser Begriff bezeichnet fachsprachlich entweder die entnehmbare Akkuzelle oder das gesamte Bauteil inklusive Gehäuse und Elektronik bei geschlossenen Systemen.
  • Akkuzelle: Die einzelne Energiezelle („Batterie“), die im Akkuträger verwendet wird.
  • Akkuladegerät: Externes Gerät zum Aufladen von Akkuzellen.
  • USB-Ladekabel: Verbindung (meist Micro-USB), über die Akkuboxen mit integrierter Ladeelektronik aufgeladen werden können. Geräte mit Passthrough-Funktion ermöglichen die Nutzung während des Ladevorgangs.

Technische Merkmale von Akkuträgern:

  • VV / VW (Variable Voltage / Variable Wattage): Ermöglicht die manuelle Regulierung von Spannung oder Leistung.
  • TC / VTC (Temperature Control): Ermöglicht den Betrieb in einem festgelegten Temperaturbereich.
  • 510er Gewinde: Standardisierter Anschluss für die Verbindung von Akkuträger und Verdampfer.
  • eGo-Gewinde: Anschlussvariante, die häufig bei kompakteren Modellen verwendet wird.

 

Geregelte und ungeregelte Akkuträger

Diese Unterscheidung ist für Anwender relevant, die technische Parameter individuell konfigurieren möchten. Die Begriffe beziehen sich auf die Steuerung im Gehäuse, nicht auf die Akkuzelle selbst.
• Geregelt: Diese Akkuträger verfügen über eine Schutzelektronik. Sie ermöglichen die Regulierung von Spannung und Leistung (VV / VW) und verfügen über Sicherheitsfunktionen wie Kurzschlussschutz oder Tiefenentladungsschutz.
• Ungeregelt (mechanisch): Diese Modelle verzichten auf eine Steuerelektronik. Die Leistungsabgabe erfolgt direkt von der Akkuzelle an den Verdampfer. Die Anwendung erfordert fundierte Kenntnisse der Elektrotechnik (Ohmsches Gesetz), da keine integrierten Schutzschaltungen vorhanden sind. Die Sicherheit hängt hier maßgeblich von der Wahl der geeigneten Akkuzelle ab.
 

Getaktet & Ungetaktet

• Getaktet: Eine integrierte Elektronik reguliert die Leistungsabgabe so, dass sie über einen weiten Bereich des Ladestands konstant bleibt. Dies schützt vor Tiefenentladung.
• Ungetaktet: Die abgegebene Spannung sinkt parallel zum Entladezustand der Akkuzelle. Dies ist das typische Merkmal mechanischer (ungeregelter) Akkuträger. Hierbei ist eine manuelle Überwachung des Ladestands erforderlich, um technische Defekte oder Tiefenentladungen zu vermeiden.
 

Der Akku

Die technische Sicherheit beim Betrieb von E-Zigaretten setzt die Verwendung geeigneter Komponenten voraus. Unsachgemäße Kombinationen oder mechanische Beschädigungen der Akkuzellen können Risiken bergen.
Das Ausgasen: Bei extremer Überlastung oder Kurzschlüssen kann eine Akkuzelle chemisch reagieren. Moderne Akkuträger verfügen über Entgasungsöffnungen, um in einem solchen Fall den Druckausgleich zu ermöglichen. Bei sachgemäßer Handhabung innerhalb der technischen Spezifikationen ist dieser Vorgang nicht zu erwarten.
Fazit: Geregelte Akkuträger bieten durch ihre integrierte Elektronik einen definierten Schutzrahmen für den Betrieb. Technische Details zur Individualisierung sind insbesondere für Anwender relevant, die mechanische Akkuträger nutzen oder Wicklungen im Sub-Ohm-Bereich selbst erstellen.

 

Geschützt & ungeschützt

Man unterscheidet zwischen Akkuzellen mit und ohne eigene Schutzelektronik (PCB).

  • Ungeregelte Akkuträger benötigen zur Erhöhung der Sicherheit im Regelfall geschützte Akkuzellen.
  • Geregelte Akkuträger sind bereits mit einer Elektronik ausgestattet und werden zumeist mit ungeschützten Akkuzellen betrieben, da die Box die Schutzfunktion übernimmt.

Die Wahl der Akkuzelle muss immer auf den verwendeten Verdampfer (Widerstand) und die benötigte Stromstärke (A) abgestimmt sein. Vorkonfigurierte Sets sind bereits auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt. Weiterführende Informationen zur Leistung finden Sie in diesem Fachartikel.
 

Zusammenstellungen für den Betrieb

InnoCigs eGo AIO Box

Das InnoCigs eGo AIO Box Set ist ein All-In-One-Gerät. Akkuträger und Verdampfer bilden eine Einheit. Die Akkukapazität beträgt 2.100 mAh. Das Top-Filling-System ermöglicht die Befüllung des 2 ml Tanks von oben.


Vorkonfigurierte Sets zeichnen sich durch eine funktionale Abstimmung aus. Diese bestehen meist aus einem Akku-Bauteil mit Steuerung, einem passenden Verdampfer (Clearomizer) und einem Ladekabel.
In diesen Sets sind die technischen Parameter wie Widerstand und Leistungsabgabe bereits aufeinander eingestellt. Manuelle Konfigurationen oder das Wickeln eigener Spulen sind hier nicht erforderlich. Ein Beispiel für ein solches System ist das eGo AIO Box Set.
Beachten Sie, dass Sets oft mit unterschiedlichen Verdampferköpfen geliefert werden, die verschiedene Zugtechniken (MTL oder DL) unterstützen. Für den Betrieb ist ein passendes USB-Ladekabel in den InnoCigs Sets standardmäßig enthalten.
 

Ladegeräte

Für die dauerhafte Nutzung ist die regelmäßige Aufladung erforderlich. Je nach System werden hierfür USB-Kabel oder externe Ladestationen für entnehmbare Akkuzellen verwendet.

Xtar Ladegerät

Im InnoCigs Onlineshop erhältlich


Im InnoCigs Shop erhältlich

Extra viel Dampf mit E-Zigaretten erzeugen – Sub Ohm

Dampfentwicklung bei E-Zigarette

Der mit einer E-Zigarette erzeugte Dampf dient als Träger für die im Liquid enthaltenen Aromen. Die Menge und Dichte des produzierten Dampfes hängen von verschiedenen technischen Faktoren ab. In der Praxis finden sich Modifikationen an Geräten oder Eigenbauten, die auf eine Maximierung der Dampfproduktion abzielen. Solche Eingriffe können die Betriebssicherheit der Komponenten beeinflussen. Um die Funktion der E-Zigarette innerhalb der Spezifikationen zu gewährleisten, sind bestimmte Parameter zu beachten. Im Folgenden werden die technischen Faktoren erläutert, welche die Dampfmenge beeinflussen: die chemische Zusammensetzung der E-Liquids (Verhältnis VG/PG), die Einstellung der Airflow Control (Luftzufuhr) sowie der elektrische Widerstand (Ohm-Wert) der verwendeten Verdampferköpfe.– siehe auch: Sub Ohm Dampfen.

Wie erzeuge ich möglichst viel Dampf?

Die Menge des produzierten Dampfes lässt sich beim Vapen durch verschiedene Faktoren regulieren. Wesentlichen Einfluss auf Menge und Dichte des Dampfes haben folgende Bestandteile der E-Zigarette:

  • elektrischer Widerstand des Verdampfers
  • Zusammensetzung der E-Liquids (je höher der VG-Anteil, desto dichter der Dampf)
  • Airflow Control (Luftstromregelung)
  • Leistung des Mods (variable Leistung empfehlenswert)
  • Relation zwischen elektrischer Spannung (Volt) und Widerstand (Ohm)

Detailliertere Informationen:  E-Zigaretten Funktion & Bestandteile

Die Erzeugung bestimmter Dampfmengen ist ohne technische Modifikationen am Gerät möglich, sofern die technischen Parameter der E-Zigarette beachtet werden. Im Folgenden werden die technischen Eigenschaften von Modellen und Komponenten erläutert, welche Einfluss auf die Dampfproduktion haben. Diese Informationen dienen dazu, die physikalischen Zusammenhänge zwischen Verdampfereinheit und Akkuträger zu verstehen und die Betriebssicherheit durch die Verwendung serienmäßiger Komponenten zu wahren.

Zusammensetzung der E-Liquids & deren Einfluss

E-Liquids bestehen im Wesentlichen aus Propylenglycol (PG), Glycerin (VG) sowie optionalen Aromastoffen und Nikotin. Das Mischungsverhältnis dieser Komponenten bestimmt die physikalischen Eigenschaften des Aerosols. Glycerin (VG) weist eine höhere Viskosität und eine geringere Verdampfungstemperatur als Propylenglycol (PG) auf, was bei einem höheren Anteil an VG zu einer Zunahme der optischen Dichte des erzeugten Dampfes führt.

Liquids mit einem hohen Anteil an pflanzlichem Glycerin (VG) beeinflussen die Konsistenz des Aerosols. Die Wahl des VG/PG-Verhältnisses ist abhängig von der technischen Spezifikation des verwendeten Verdampfers und dem gewünschten Strömungsverhalten des Liquids. Ein hoher VG-Anteil führt zu einer höheren optischen Dichte des Dampfes und beeinflusst die Viskosität des Mediums, was bei der Auswahl der Nachfüllbehälter berücksichtigt werden muss.

Das Mischungsverhältnis von Propylenglycol (PG) und Pflanzlichem Glycerin (VG) beeinflusst die Beschaffenheit des Aerosols. Ein Anteil von 50 % VG oder höher wirkt sich auf die optische Dichte des Dampfes aus. Bei einem Glycerin-Anteil ab 70 % nimmt die Partikeldichte im Dampf zu. Die Konzentration von Nikotin im Liquid steht in technischer Wechselwirkung mit dem elektrischen Widerstand des Verdampferkopfes; bei niedrigen Widerständen (Subohm-Bereich) wird pro Zeitintervall eine höhere Menge des nikotinhaltigen Aerosols freigesetzt.

Verdampfer entsprechend einstellen

E-Zigaretten ermöglichen je nach technischer Spezifikation eine Anpassung der elektrischen Leistung. Die Menge des erzeugten Aerosols steht in direktem physikalischen Zusammenhang mit der zugeführten elektrischen Energie und der Oberfläche der Heizspule. Ein niedriger elektrischer Widerstand des Verdampferkopfes ermöglicht bei gleichbleibender Spannung einen höheren Stromfluss, was die thermische Energie erhöht und die Verdampfungsrate des Liquids steigert. Verdampferköpfe mit einem Widerstand von weniger als 1,0 Ohm werden technisch als Subohm-Verdampfer klassifiziert.

Der Betrieb von Verdampfern im niedrigen Widerstandsbereich (Subohm) erfordert eine höhere elektrische Stromstärke. Die verwendeten Energiespeicher (Akkuzellen) müssen daher für die entsprechende Entladestromstärke ausgelegt sein. Technische Funktionen wie eine Temperaturkontrolle (TC) oder eine regulierbare Leistungsabgabe in Watt (VW) sind für den Betrieb dieser Hardwarekomponenten empfehlenswert. Die korrekte Funktion der Temperaturkontrolle ist dabei an die Verwendung spezifischer Heizmaterialien in den Verdampferköpfen gebunden. Modelle mit integrierter Temperatursteuerung ermöglichen den Betrieb innerhalb dieser technischen Parameter ohne manuelle Justierung der Grenzwerte.

Die Joyetech eVic-VTC Mini ist mit Temperaturkontrolle und allen Komponenten ausgestattet

Die InnoCigs eVic-VTC Mini ist mit Temperaturkontrolle und allen Komponenten ausgestattet

Die Einstellung der Luftzufuhr (Airflow Control) beeinflusst die Temperatur des erzeugten Aerosols. Eine Erweiterung der Luftzufuhr führt zu einer stärkeren Kühlung der Verdampfereinheit. Bei einer gleichzeitigen Erhöhung der elektrischen Leistungsabgabe bleibt die Dampfdichte stabil. Der Betrieb bei hohen Leistungen erfordert Energiespeicher, die für die dauerhafte Abgabe der benötigten Stromstärke und Kapazität spezifiziert sind. Technische Daten zur Kompatibilität von Akkumulatoren und Verdampferwiderständen sind den jeweiligen Produktspezifikationen zu entnehmen.

Strom – variable Leistung oder variable Spannung?

Die thermische Energie an der Heizspule steigt proportional zur elektrischen Stromstärke. Eine Erhöhung des Luftstroms über die Airflow Control beeinflusst die Kühlung der Verdampfereinheit und reguliert die Betriebstemperatur bei variabler Leistungsabgabe. Unabhängig von der Energiezufuhr bestimmt die Einstellung der Luftzufuhr den mechanischen Zugwiderstand am Mundstück. Eine weite Öffnung der Airflow Control reduziert den Zugwiderstand beim Inhalieren, während eine Verengung den Widerstand erhöht.

Die Menge des erzeugten Aerosols steht in technischem Zusammenhang mit der zugeführten elektrischen Leistung. Akkuträger mit Steuerungselektronik (Box Mods) ermöglichen den Betrieb über eine variable Leistungsregelung (Watt-Modus) oder eine variable Spannungsregelung (Volt-Modus). Im Watt-Modus berechnet die Elektronik die erforderliche Ausgangsspannung unter Berücksichtigung des aktuellen elektrischen Widerstands des Verdampferkopfes automatisch. Da der Widerstand der Heizspule temperaturabhängigen Schwankungen unterliegt, erfolgt im leistungsgeregelten Modus eine kontinuierliche Anpassung der Spannung, um die voreingestellte Leistung konstant zu halten.

Um die angestrebte Dampfmenge mit einem elektronischen Mod mit variabler Leistung zu erzielen,, sollten Sie Folgendes beachten:

  1. maximale Luftstromeinstellung bei niedriger Wattanzahl
  2. ein paar Züge von der E-Zigarette nehmen
  3. wenn der Dampf nicht zu heiß ist, erhöhen Sie nun die Wattanzahl und wiederholen die Schritte 1 und 2
  4. wenn der Dampf beginnt zu heiß zu werden, drehen Sie die Wattanzahl auf die vorherige Einstellung zurück

Die Anpassung der elektrischen Leistung sollte in kleinen Intervallen erfolgen. Eine zu hohe Leistungsabgabe im Verhältnis zum Liquidnachfluss kann eine thermische Überlastung des Kapillarmaterials im Verdampferkopf verursachen. Dies führt zu einer Karbonisierung der Wicklung und einer Beeinträchtigung der Aerosolqualität. Eine schrittweise Justierung der Wattzahl stellt sicher, dass die thermische Energie innerhalb der Materialspezifikationen bleibt.

Subohm-Dampfen & die richtige Zugtechnik

Verdampferköpfe mit einem elektrischen Widerstand von weniger als 1,0 Ohm definieren den Subohm-Bereich. Aufgrund des geringen Widerstandes wird bei konstanter Spannung eine höhere Stromstärke freigesetzt, was die thermische Energie an der Heizspule steigert. Für den Betrieb dieser Komponenten sind Energiespeicher erforderlich, die für hohe Entladeströme spezifiziert sind. Der physikalische Widerstandswert beeinflusst die Verdampfungsrate pro Zeiteinheit, da die Zieltemperatur an der Wicklung bei geringerem Widerstand in kürzeren Intervallen erreicht wird.

Beim Vapen im subohmen Bereich wird der produzierte Dampf direkt in die Lunge inhaliert und nicht, wie das beim Dampfen vom Mund zur Lunge der Fall wäre, zuvor im Mundraum gesammelt. Bei geringen Widerständen, hohen Ausgangsleistungen und entsprechender Luftzufuhr ist die  produzierte Dampfmenge sehr groß, daher ist diese Zugtechnik erforderlich, um ein unvollständiges Verdampfen (Pyrolyse) zu vermeiden. Weitere Fragen zur E-Zigarette oder zum InnoCigs Shop?

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