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Einweg Vapes und wiederaufladbare E-Zigaretten im Vergleich

Einweg E-Zigaretten | wiederaufladbare E-Zigaretten

Einweg E-Zigaretten sind im Handel, etwa an Tankstellen oder in Fachgeschäften, erhältlich. Ergänzt wird dieses Segment durch Pod-Systeme mit aufladbaren Akkus sowie klassische E-Zigaretten-Sets. Dieser Beitrag erläutert die technischen Unterschiede der Bauweisen sowie die jeweiligen Merkmale der Geräteklassen. 

➡️ Merkmale von Einweg E-Zigaretten

➡️ Unterschiede zwischen aufladbaren Modellen und Disposables

➡️ Erläuterung zu Prefilled Pod-Systemen

➡️ Vergleich der Gerätekategorien

➡️ Technische Abgrenzung: Verdampfen und Verbrennen

➡️ Hinweise zur Nutzung von Pods und Vapes
 

Merkmale von Einweg E-Zigaretten

Die Einweg E-Zigarette (Disposable) ist ein geschlossenes System. Die Komponenten Akku und Verdampfer sind fest verbunden. Der Akku ist nicht wiederaufladbar, der integrierte Tank ist mit Liquid vorbefüllt und kann nicht nachgefüllt werden. Auch die Coil ist fest verbaut. Die Aktivierung erfolgt bei den meisten Modellen durch Zug am Mundstück. Die Kapazität ist modellabhängig auf eine bestimmte Anzahl an Zügen begrenzt (oft ca. 500 bis 600). Nach Entleerung des Tanks oder Erschöpfung der Akkuspannung ist das Gerät fachgerecht zu entsorgen. Weitere technische Details zu Einweg E-Zigaretten finden Sie in unserem Blog.Disposables erfordern keine Montage oder manuelle Befüllung vor der Nutzung. Im Vergleich zu mehrfach verwendbaren Systemen ist jedoch der Materialeinsatz pro Nutzungseinheit höher.

Unterschiede zwischen aufladbaren E-Zigaretten und Disposables

Ein klassisches E-Zigaretten-Set besteht aus einem Mod (Akkuträger) und einer Verdampfereinheit. Der Akku ist entweder fest verbaut und aufladbar oder wird mit wechselbaren Akkuzellen betrieben. Mods verfügen häufig über technische Einstelloptionen wie die Regulierung der Ausgangsleistung. Der Verdampfer – oft als Clearomizer bezeichnet – verfügt über einen nachfüllbaren Tank und meist über wechselbare Verdampferköpfe. Die Verbindung erfolgt oft über ein standardisiertes 510er Gewinde. Daneben existieren Pod-Systeme. Hier ist die Verbindung zwischen Akku und Pod (Cartridge) meist proprietär. Je nach Modell ist die Coil fest im Pod verbaut oder wechselbar. Da der Akku aufladbar und der Tank (bei offenen Systemen) nachfüllbar ist, sind diese Geräte für die Mehrfachnutzung ausgelegt.

Erläuterung zu Prefilled Pod-Systemen

Systeme mit vorbefüllten Pods (z. B. InnoCigs ECO) nutzen einen wiederaufladbaren Akku in Kombination mit wechselbaren, vorbefüllten Liquid-Cartridges. Ist das Liquid verbraucht, wird nur der Pod ersetzt. Der Akku kann über ein USB-Kabel (z. B. Type C) erneut geladen werden. Für diese Systeme sind Cartridges in verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar, die im selben Basisgerät genutzt werden können. Diese Kategorie richtet sich an Nutzer, die ein System mit geringem Wartungsaufwand bei gleichzeitiger Wiederaufladbarkeit des Akkus suchen.Einweg versus Wiederaufladbar im Vergleich

Vergleich der Gerätekategorien

  • Merkmale der Einweg E-Zigarette: Einsatzbereit ohne Montage oder Befüllung. Die Aktivierung erfolgt über die Zugautomatik. Es stehen verschiedene Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken zur Auswahl.
  • Hinweise zur Entsorgung: Da alle Komponenten für den Einmalgebrauch konzipiert sind, müssen die Geräte nach der Nutzung gemäß Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) über geeignete Rücknahmestellen entsorgt werden. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.
  • Merkmale aufladbarer E-Zigaretten-Sets: Diese Systeme erlauben technische Anpassungen, etwa über die Airflow Control zur Regulierung des Zugwiderstands oder die Wahl unterschiedlicher Ausgabemodi. Sie sind mit gebrauchsfertigen Liquids, Nikotinsalzen oder selbst gemischten Liquids (z. B. Short- oder Longfills) nutzbar. Die modulare Bauweise ermöglicht den Austausch einzelner Komponenten wie Mundstücke oder Coils.
  • Handhabung klassischer Sets: Die Nutzung erfordert eine Auseinandersetzung mit den Gerätefunktionen und der Wartung (z. B. Coil-Wechsel). Im Falle eines Defekts können bei modularen Systemen einzelne Teile ersetzt werden.
  • Merkmale von Prefilled Pod-Systemen: Diese kombinieren den aufladbaren Akku klassischer Geräte mit der Handhabung vorbefüllter Cartridges. Sie bieten im Vergleich zu Disposables eine Reduzierung des Abfalls, da die Akkueinheit dauerhaft verbleibt. Technische Anpassungsmöglichkeiten sind meist auf das Niveau von Disposables begrenzt.Unterschiede Einweg E-Zigarette, Pod System und wiederaufladbar

Technische Abgrenzung: Verdampfen und Verbrennen

Bei der Nutzung einer E-Zigarette findet kein Verbrennungsprozess statt. Stattdessen wird Liquid – eine Mischung aus Glycerin (VG), Propylenglykol (PG), Aromen und optional Nikotin – an einer elektrisch erhitzten Coil verdampft. Dieser technische Vorgang ist bei Einweg-Geräten und aufladbaren Systemen identisch. In der wissenschaftlichen Diskussion wird das Fehlen von Verbrennungsprodukten wie Teer oft thematisiert. Informationen zur gesetzlichen Einordnung und zu Inhaltsstoffen finden sich in den entsprechenden Fachpublikationen.

Hinweise zur Nutzung

Für die Nutzung von E-Zigaretten gelten verschiedene gesetzliche Rahmenbedingungen und technische Parameter, die im Folgenden kurz erläutert werden.

Sind Einweg Vapes aufladbar?

Nein, Disposables sind technisch nicht für eine Wiederaufladung vorgesehen. Prefilled Pod-Systeme oder klassische Sets verfügen hingegen über aufladbare Akkus.

Verfügen Einweg E-Zigaretten über eine Stromquelle?

Ja, die Geräte enthalten eine Batterie oder einen Akku, um die notwendige Energie für die Verdampfung bereitzustellen. Eine Wiederaufladung ist bei dieser Geräteklasse jedoch nicht möglich.

Welche Nutzungsdauer haben Einweg E-Zigaretten?

Die Anzahl der möglichen Züge ist abhängig vom Modell und dem individuellen Zugverhalten. Viele Hersteller geben Richtwerte zwischen 500 und 600 Zügen an.

Welche Nikotinstärken sind verfügbar?

E-Zigaretten und Liquids sind in verschiedenen Stärken sowie nikotinfrei erhältlich. Die gesetzliche Obergrenze in der EU liegt gemäß TabakerzG bei 20 mg/ml. Informationen zur Wahl der Nikotinstärke finden Sie in unserem Blog.

Was ist Nikotinsalz?

Nikotinsalze (NicSalts) weisen einen anderen pH-Wert auf als herkömmliche Nikotin-Liquids. Dies beeinflusst die Wahrnehmung beim Inhalieren. Weitere technische Details finden Sie in unserem Fachartikel zu Nikotinsalzen.

Die Wahl zwischen Einweg E-Zigaretten, Prefilled Pod-Systemen oder klassischen Sets ist abhängig von den technischen Anforderungen des Nutzers an Wartungsaufwand, Einstelloptionen und Nachhaltigkeit.

Einweg E-Zigaretten: Informationen zu Produktaufbau und Funktionsweise

Alles über Einweg Vape Pens zum Wegwerfen

Einweg E-Zigaretten, auch als “Disposables” bezeichnet, sind seit dem Jahr 2022 verstärkt am Markt präsent. Diese Geräte zur einmaligen Verwendung sind für den sofortigen Gebrauch ohne Vorbereitung konzipiert. In diesem Beitrag werden technische Merkmale, die Funktionsweise sowie die Abgrenzung zu anderen Systemen für elektronische Zigaretten erläutert. Ebenso wird auf die Nutzungsdauer und die systembedingten Eigenschaften eingegangen.
Einweg-Modelle: Historische Entwicklung
Funktionsweise von Einweg E-Zigaretten
Technische Merkmale aktueller Einweg-Modelle
Nutzungsdauer einer Einweg E-Zigarette
Zielgruppen für Einweg-Systeme
Systemeigenschaften von Einweg-Modellen im Überblick

Einweg-Modelle: Historische Entwicklung


Einweg E-Zigaretten – oft als “Disposables” bezeichnet – sind ein Bestandteil des aktuellen Marktes für E-Zigaretten. Diese Produktkategorie ist im Einzelhandel sowie im öffentlichen Diskurs präsent. Technisch betrachtet sind diese Geräte jedoch nicht neu. Einwegprodukte gehörten zu den ersten E-Zigaretten, die vor etwa einem Jahrzehnt verfügbar waren. Die damals als Cigalikes bekannten Geräte waren in Form und Abmessungen an herkömmliche Tabakzigaretten angelehnt. Das Design umfasste häufig ein braunes Mundstück und ein weißes Gehäuse, wobei eine LED an der Spitze den Betriebszustand visualisierte. Ziel dieser Gestaltung war die Orientierung an gängigen optischen Merkmalen von Tabakprodukten.

Cigalikes als frühe Form der Einweg E-Zigarette.

Cigalikes in der Darstellung früherer Marktphasen – ©️ PhotoSG #117797706 | AdobeStock


Seit den Anfängen der Cigalikes hat sich die Technik der E-Zigarette weiterentwickelt. Dies betrifft die Integration von Schutzfunktionen, die Kapazität der Energiespeicher sowie die Beschaffenheit der Verdampfereinheiten. Viele moderne Systeme sind modular aufgebaut und verfügen über wechselbare Akkuzellen, befüllbare Tanks und austauschbare Coils. Komplexe Akkuträger bieten zudem verschiedene Ausgabemodi und Displays. Parallel dazu existieren weiterhin Einweg-Systeme, deren Aufbau im Folgenden erläutert wird.
Beispiel einer Einweg E-Zigarette mit 2ml Liquid.

Einweg E-Zigaretten wie die SC 600 verfügen über ein vorbefülltes Liquidvolumen von 2 Millilitern.

Funktionsweise von Einweg E-Zigaretten?


Das Funktionsprinzip von Einweg-Modellen gleicht dem anderer E-Zigaretten: Ein elektrischer Leiter wird durch Stromfluss erhitzt. Dieser Leiter ist in Kontakt mit einem Kapillarmaterial (z. B. Watte), das mit Liquid getränkt ist. Das Liquid besteht aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glycerin (VG) sowie Aromastoffen und optional Nikotin in definierten Konzentrationen. Durch die Erhitzung verdampft das Liquid und kann über das Mundstück inhaliert werden. Das Aroma ist für die geschmackliche Ausrichtung zuständig. Die Aktivierung erfolgt bei diesen Geräten über eine Zugautomatik per Unterdruck. Einstellmöglichkeiten für Leistung, Spannung oder Temperatur sind nicht vorhanden. Der Akku ist fest verbaut und kann weder aufgeladen noch getauscht werden. Seine Kapazität ist auf das vorhandene Liquidvolumen abgestimmt. Ein Austausch der Coil oder ein Nachfüllen des Tanks ist bauartbedingt nicht vorgesehen. Die Geräte sind für den direkten Gebrauch ohne Wartungsaufwand konzipiert.

Technische Merkmale aktueller Einweg-Modelle


Bei modernen Einweg E-Zigaretten werden technische Standards aktueller Verdampfertechnologie in einem geschlossenen System angewendet.

  • Regulatorische Anforderungen: In Deutschland vertriebene Produkte entsprechen den Vorgaben der Tobacco Products Directive 2 (TPD2). Dies umfasst technische Schutzfunktionen wie Zugzeitbegrenzung und Kurzschlussschutz sowie die Einhaltung des maximalen Nikotingehalts.
  • Verdampfertechnik: Während frühere Modelle einfache Drahtwicklungen nutzten, kommen heute oft Mesh-Strukturen zum Einsatz. Mesh besteht aus einem feinen Metallnetz, das eine größere Oberfläche zur Verdampfung des Liquids bietet.
  • Varianz der Inhaltsstoffe: Das Angebot an Aromen hat sich von reinen Tabaknoten hin zu einer breiten Palette entwickelt. Diese umfasst verschiedene Fruchtkombinationen sowie weitere Geschmacksrichtungen, die in Einweg-Geräten vorbefüllt erhältlich sind.
InnoCigs 500 Einweg E-Zigarette in verschiedenen Varianten.

Die InnoCigs 500 ist für eine Nutzung von bis zu 500 Zügen ausgelegt.

Nutzungsdauer einer Einweg E-Zigarette


Gemäß Herstellerangaben sind Einweg E-Zigaretten für ca. 500 bis 600 Züge ausgelegt. Die tatsächliche Anzahl hängt vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Die Tanks sind meist mit 2 Millilitern Liquid befüllt. Die Reichweite wird zudem durch den elektrischen Widerstand der Verdampfereinheit beeinflusst: Ein geringerer Widerstand führt bei gleicher Leistung zu einem höheren Liquidverbrauch pro Zug. Einwegprodukte können über unterschiedliche Zeiträume genutzt werden, bis das Liquid oder die Akkukapazität erschöpft ist.

Zielgruppen für Einweg-Systeme


E-Zigaretten sind ausschließlich für volljährige Personen bestimmt. Für erwachsene Nutzer, die das Dampfen ohne die Anschaffung eines modularen Systems erproben möchten, bieten Einwegprodukte eine Möglichkeit der Produkttestung. Auch für Situationen, in denen die Mitnahme kostspieligerer Geräte nicht gewünscht ist, können diese Systeme als Ergänzung dienen. Langfristig bieten wiederverwendbare Produkte Vorteile in Bezug auf die Ressourcenschonung und bieten mehr Funktionsoptionen. Das Spektrum reicht hier von Cap-Systemen bis hin zu individuell einstellbaren Geräten. Ein Vergleich der verfügbaren Systeme ist für eine dauerhafte Nutzung zweckmäßig:

ℹ️ Einweg E-Zigaretten Sortiment

Systemeigenschaften von Einweg-Modellen im Überblick


Die technischen Unterschiede zwischen Einweg-Modellen und E-Zigaretten-Sets sowie deren jeweilige Merkmale sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Gegenüberstellung von Einweg-Systemen und Mehrweg-Kits.

Vergleich der Merkmale von Einweg-Systemen und klassischen E-Zigaretten.


Dieser Artikel dient der Information über die technischen und funktionalen Aspekte von Einweg-Vapes bzw. Disposables.

Liquidsteuer ab 2022: Was bedeutet sie für E-Zigaretten Nutzer?

Die Liquidsteuer ist seit August 2022 in Kraft.

Flüssigkeiten, die zum Verdampfen in E-Zigaretten bestimmt sind und nach dem 01. Juli 2022 produziert wurden, unterliegen der Steuerpflicht. Dies umfasst gebrauchsfertige Liquids sowie Basen, Shots und Aromen. Die gesetzliche Grundlage bildet das Gesetz zur Modernisierung des Tabaksteuerrechts (TabStMoG). Nachfolgend sind die Fakten zur Umsetzung und die chronologischen Schritte aufgelistet.

Der Weg zur Liquidsteuer für E-Zigaretten

Liquidsteuer: Was gilt seit Anfang Juni 2022?

Lohnt es sich, jetzt Basen auf Vorrat zu kaufen?

Was ändert sich 2023 hinsichtlich der Besteuerung von Liquids?

Welche weiteren Schritte gibt es bei der Steuer auf Liquids?

Zur Zukunft des TabStMoG

Der Weg zur Liquidsteuer für E-Zigaretten

Am 10. August 2021 trat das Gesetz zur Modernisierung des Tabaksteuerrechts (TabStMoG) in Kraft. Dieses sieht erstmalig in Deutschland eine Besteuerung von Flüssigkeiten für E-Zigaretten vor. Besteuert wird nicht die Hardware, sondern alle Substanzen, die zum Verdampfen vorgesehen sind. Dazu gehören Liquids, Aromen, Nikotinshots, Longfills, Shake and Vapes sowie PG/VG-Basen zum Selbstmischen. Die Steuer wird pro Milliliter erhoben. In der ersten Stufe ab dem 01. Juli 2022 beträgt der Steuersatz 16 Cent pro Milliliter. Bis zum Jahr 2026 ist eine schrittweise Anhebung auf 32 Cent pro Milliliter vorgesehen. Der Nikotingehalt ist für die Höhe des Steuersatzes nicht relevant. Ware, die vor dem 01. Juli 2022 produziert wurde, durfte bis zum 13. Februar 2023 abverkauft werden. Steuerpflichtige Erzeugnisse sind mit einer Steuerbanderole gekennzeichnet.

Zeitplan der Steuerstufen für E-Zigaretten Liquids von 2022 bis 2026.

Die Besteuerung von Liquids erfolgt zwischen 2022 und 2026 in gesetzlich festgelegten Stufen.

Liquidsteuer: Vorgaben seit Juli 2022

Seit dem 1. Juli 2022 unterliegen neu produzierte Flüssigkeiten für E-Zigaretten der Steuerpflicht. Diese Erzeugnisse tragen eine Steuerbanderole. Der Steueranteil beträgt in der ersten Stufe 16 Cent pro Milliliter. Bei einer 10 ml Flasche entspricht dies einem Steueranteil von 1,60 EUR. Bei Erzeugnissen mit größerem Volumen wie Shortfills (Füllmengen oft 60 ml bis 100 ml) liegt der Steuerbetrag zwischen 9,60 EUR und 16,00 EUR. Basen in Gebinden von 100 ml bis 1 Liter weisen Steueranteile von 16,00 EUR bis 160,00 EUR auf. Vor dem 01.07.2022 hergestellte Bestände konnten bis zum 12. Februar 2023 ohne Banderole veräußert werden.

Abbildung einer Steuerbanderole auf einem Liquid-Behältnis.

Nach dem 01. Juli 2022 produzierte Liquids sind steuerpflichtig und mit einer Banderole gekennzeichnet.

Informationen zur Lagerung von Basen

Da die Abverkaufsfrist für unversteuerte Bestände im Februar 2023 endete, ist der Erwerb solcher Ware im regulären Handel nicht mehr möglich. Für die Verwendung privat gelagerter Bestände sind die gesetzlichen Bestimmungen zur Steuerpflicht zu beachten. Bei der Bevorratung ist das Mindesthaltbarkeitsdatum relevant, welches für Basen und Nikotinshots häufig mit zwei Jahren angegeben wird. Die Haltbarkeit ist von einer kühlen und trockenen Lagerung abhängig.

Änderungen 2023 zur Besteuerung von Liquids

Seit dem 13.02.2023 dürfen ausschließlich versteuerte Flüssigkeiten zum Gebrauch in E-Zigaretten verkauft werden. Erzeugnisse ohne Steuerbanderole sind nicht mehr verkehrsfähig.Propylenglycol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) werden auch für Bereiche außerhalb der E-Zigaretten-Industrie produziert, etwa für die Lebensmittelherstellung oder Kosmetik. Die Verwendung nicht versteuerter Substanzen in E-Zigaretten ist rechtlich nicht zulässig. Informationen zum Mischverhältnis finden sich in den technischen Beschreibungen.

Datum Steuersatz Steueranteil 10 ml Liquid Steueranteil 100 ml Shortfill Steueranteil 1L PG/VG Base
01.07.2022 0,16 EUR 1,60 EUR 16,00 EUR 160,00 EUR
01.01.2024 0,20 EUR 2,00 EUR 20,00 EUR 200,00 EUR
01.01.2025 0,26 EUR 2,60 EUR 26,00 EUR 260,00 EUR
01.01.2026 0,32 EUR 3,20 EUR 32,00 EUR 320,00 EUR

Tabellarische Übersicht der Steueranteile nach Produktkategorie und Stichtag.

Weitere Stufen der Steueranpassung

Ab 2024 erfolgt die Anhebung der Steuer in drei weiteren Schritten: auf 20 Cent (01.01.2024), 26 Cent (01.01.2025) und schließlich 32 Cent pro Milliliter (01.01.2026). Bei einem 10 ml Liquid beträgt der Steueranteil in der Endstufe 3,20 EUR. Aufgrund dieser Entwicklung zeigt der Markt eine Verschiebung hin zu Produkten mit geringeren Füllmengen, wie Einweg E-Zigaretten oder Pod-Systemen. Auch die MTL-Zugtechnik bleibt ein zentraler Aspekt der Gerätenutzung.

Einweg E-Zigaretten mit Steuerbanderole.

Auch Einweg-Modelle unterliegen der Steuerpflicht pro Milliliter Füllmenge.

Zur Zukunft des TabStMoG

Das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) hat Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingereicht. Kritisiert werden die Höhe der Steuer im Vergleich zu Tabakprodukten sowie die Einbeziehung nikotinfreier Erzeugnisse. Bis zu einer möglichen Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht bleibt das Gesetz in der aktuellen Fassung wirksam.Die weitere Entwicklung der Gesetzgebung bleibt abzuwarten. Aktuell sind die beschriebenen steuerrechtlichen Vorgaben bindend.„`

Nützliche Infos rund um das Mundstück der E-Zigarette

Wissenswertes über Mundstücke zur Verwendung mit E-Zigaretten

Die Ausgangsspannung des Akkuträgers, der elektrische Widerstand am Verdampfer sowie die Einstellung der Luftzufuhr (Airflow) sind technische Parameter beim Betrieb einer E-Zigarette. Eine Komponente im Aufbau ist das Mundstück, im Fachbereich auch als Drip Tip bezeichnet. Das Mundstück ist Teil der Luftführung eines Clearomizers und beeinflusst physikalisch den Zugwiderstand sowie die Temperatur des austretenden Dampfes. In diesem Beitrag werden die technischen Aspekte und Unterschiede verschiedener Mundstücke erläutert.
Bezeichnungen: Mundstück und Drip Tip
Anschlusstypen: 510er und 810er Standards
Materialkunde: Delrin, PEI und Edelstahl
Einfluss auf die Luftströmung und den Zugwiderstand
Thermische Eigenschaften und Dampftemperatur
Technische Sonderkonstruktionen gegen Liquidrückfluss

Bezeichnungen: Mundstück und Drip Tip


Technische Darstellung: 510er Mundstück mit Adapter für 810er Aufnahmen.Die Begriffe Mundstück und Drip Tip bezeichnen funktional dasselbe Bauteil. Die Bezeichnung „Drip Tip“ leitet sich aus der historischen Anwendung bei frühen Verdampfermodellen (Cartomizern) ab, bei denen das Liquid direkt durch das Mundstück auf die Wicklung aufgebracht wurde. Dieses Verfahren wird technisch weiterhin bei Rebuildable Dripping Atomizern (RDAs) angewendet. International hat sich der Begriff Drip Tip als fachliche Bezeichnung für dieses Bauteil etabliert.

Anschlusstypen: 510er und 810er Standards


Maßvergleich: Durchmesser von 510er und 810er Mundstück-Anschlüssen.Mundstücke werden über Steckverbindungen mit dem Clearomizer verbunden. Es existieren zwei gängige Industriestandards, die sich im Durchmesser des Anschlusses unterscheiden. Ein 510er Mundstück weist einen Anschlussdurchmesser von 8 Millimetern auf. Dieser Typ wird technisch häufig bei Geräten für die moderate Zugtechnik (Mund-zu-Lunge) verbaut. 810er Mundstücke verfügen über einen Anschlussdurchmesser von 12 Millimetern und kommen bei Geräten mit höherer Luftmenge zum Einsatz. Die Abdichtung erfolgt über gummierte Dichtungsringe, welche den Durchmesser um ca. 0,5 Millimeter erweitern. Mittels Adaptern können 510er Mundstücke auch auf 810er Anschlüssen betrieben werden.

Materialkunde: Delrin, PEI und Edelstahl


Materialvarianten: Mundstücke aus verschiedenen technischen Kunststoffen und Metall.Mundstücke werden aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt, die spezifische physikalische Eigenschaften aufweisen:
Delrin (POM) ist ein thermoplastischer Kunststoff. Er weist eine hohe Härte auf und verfügt über eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Metalle.
PEI (Polyetherimid) ist ein hochtemperaturbeständiger, transparenter Kunststoff. Die Oberflächenstruktur ist im Vergleich zu POM technisch bedingt weniger glatt.
Edelstahl ist als metallischer Werkstoff ein guter Wärmeleiter. Das Material ist chemisch beständig und für die maschinelle Reinigung geeignet. Aufgrund der Materialeigenschaften wird Edelstahl oft bei schmalen Mundstück-Bauformen verwendet.

Einfluss auf die Luftströmung und den Zugwiderstand


Das Mundstück fungiert als abschließendes Element der Luftführung (Airflow). Die physikalische Beschaffenheit – insbesondere die Länge und der Innendurchmesser – beeinflusst die Strömungsgeschwindigkeit der Luft. Ein konisch zulaufender Innendurchmesser komprimiert die Luft vor dem Austritt, was den mechanischen Zugwiderstand erhöht. Ein 810er Mundstück ermöglicht aufgrund des größeren Querschnitts einen höheren Luftmassendurchsatz als ein 510er Modell. Die Konzentration der Dampfbestandteile im Luftstrom variiert technisch in Abhängigkeit von diesen Abmessungen.

Thermische Eigenschaften und Dampftemperatur


Die Architektur des Mundstücks beeinflusst die Abkühlung des Dampfes auf dem Weg von der Wicklung zum Austrittspunkt. Physikalisch bedingt sinkt die Temperatur des Dampfes mit zunehmender Länge des Transportweges durch das Mundstück. Die tatsächliche Austrittstemperatur hängt zudem von der Position der Wicklung im Verdampfer (z.B. Top-Coil-Bauweise) und der am Akkuträger eingestellten Leistung oder Temperatur im TC-Modus ab. Die Materialwahl unterstützt die thermische Isolierung zum Nutzer hin.

Technische Sonderkonstruktionen gegen Liquidrückfluss


Bauformen: Verschiedene Längen und Innenprofile von Mundstücken.Tritt unverdampftes Liquid in Tröpfchenform durch die Luftführung aus, wird dies als Spitback bezeichnet. Technische Ursachen hierfür können eine unpassende Relation von Luftzufuhr und Ausgangsleistung oder eine Sättigung der Wicklung sein. Es existieren Mundstücke mit integrierten mechanischen Sperren, wie etwa einer internen Wendelstruktur. Diese Konstruktionen fangen Partikel ab und verhindern deren Austritt aus dem Mundstück. Mundstücke sind in verschiedenen sachlichen Bauformen und technischen Spezifikationen erhältlich, um den Anforderungen unterschiedlicher Verdampfersysteme zu entsprechen.
Welche technischen Spezifikationen bevorzugen Sie bei Mundstücken? Nutzen Sie die Kommentarfunktion für sachbezogene Rückfragen zu Abmessungen oder Materialien.

E-Zigaretten Umfrage 2021: Rauch- und Dampfverhalten

Umfrage zum Rauch- und Dampfverhalten der Deutschen 2021

Wie stellt sich das Nutzungsverhalten von E-Zigaretten in Deutschland dar? InnoCigs hat eine Online-Umfrage unter 562 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren durchgeführt, um Daten zum Konsum von Tabak- und E-Zigaretten zu erheben. Die Befragung erfolgte bundesweit und betrachtet die Motivation der Nutzer sowie statistische Aspekte des Gebrauchs.
Umfragedaten zur Nutzung von E-Zigaretten beim Verzicht auf Tabak
Statistik zur Nutzererfahrung
Gründe für die Verwendung von E-Zigaretten
Kenntnisstand und Erfahrungswerte in der Bevölkerung
Angaben der Konsumenten
Demografie der Befragten

Umfragedaten zur Nutzung von E-Zigaretten beim Verzicht auf Tabak


Im Rahmen der Erhebung gaben 65 Prozent der Teilnehmer an, bereits versucht zu haben, den Konsum von Tabakzigaretten einzustellen. Unter den Befragten, die hierfür Hilfsmittel nutzten und angaben, den Tabakkonsum beendet zu haben, entfielen 41 Prozent auf die E-Zigarette. Bei den Teilnehmern, die aktuell eine Beendigung des Tabakrauchens anstreben, nannten fast 70 Prozent die E-Zigarette als das von ihnen gewählte Utensil.
Statistik zum angestrebten RauchstoppWissenschaftliche Publikationen, wie die von Prof. Peter Hajek (2019) oder Katie Myers Smith (2021), untersuchen die E-Zigarette im Kontext des Tabakverzichts. Ein Aspekt in der Diskussion um diese Produkte ist die Ähnlichkeit in der Handhabung zur herkömmlichen Tabakzigarette.

Statistik Hilfsmittel TabakstoppStatistik zur Nutzererfahrung


In der Befragung bezeichneten sich 86 Prozent der Nutzer als zufrieden (55 %) oder sehr zufrieden (31 %) mit der Verwendung von E-Zigaretten. Als Gründe für den Konsum von Tabakzigaretten nannten 62 Prozent der Teilnehmer Gewohnheit, 52 Prozent gaben eine subjektiv empfundene Wirkung in Stresssituationen an. Weitere Faktoren waren Geschmack (39 %) und soziale Aspekte (17 %). Vaper nutzen die E-Zigarette in ähnlichen Situationen. Dabei können sie die Nikotinstärke variieren oder nikotinfreie Liquids verwenden. Liquids sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar, darunter auch Tabakaromen. Im Gegensatz zur Tabakzigarette entfallen beim Gebrauch von E-Zigaretten der Verbrennungsprozess sowie die damit verbundene Geruchsentwicklung.

Statistik Nutzerzufriedenheit E-ZigarettenAspekte der E-Zigaretten nutzung


Zur Bewertung von E-Zigaretten liegen verschiedene Untersuchungen vor, wie etwa Berichte von Public Health England. Diese thematisieren unter anderem die Unterschiede in der Zusammensetzung von Dampf und Tabakrauch. Ein technisches Merkmal der E-Zigarette ist, dass Aerosol nur bei Aktivierung erzeugt wird. Hinsichtlich des Passivdampfens werden unterschiedliche wissenschaftliche Positionen vertreten. Studien, wie die des Roswell Park Cancer Institute oder Untersuchungen der ETH Zürich aus dem Jahr 2018, befassen sich mit der Konzentration von Substanzen in der Raumluft und deren Verweildauer im Vergleich zum Tabakrauch.

Umfragedaten zur NutzungserfahrungKenntnisstand und Erfahrungswerte in der Bevölkerung


51 Prozent der Umfrageteilnehmer verfügten zum Zeitpunkt der Erhebung über Erfahrung mit E-Zigaretten. Ebenfalls 51 Prozent gaben an, dass die Pandemie Einfluss auf ihr allgemeines Gesundheitsbewusstsein hatte. Für 86 Prozent spielt das Thema Gesundheit bei Entscheidungen eine Rolle (33 % oft, 35 % gelegentlich). In diesem Kontext wird die E-Zigarette als Option zur Reduzierung von Tabakexposition diskutiert.

Angaben der Konsumenten


Zentrale Motive für den Umstieg auf E-Zigaretten sind laut Umfrage die Beendigung (39 %) oder die Reduzierung (35 %) des Tabakrauchens. 33 Prozent der Teilnehmer nannten Interesse an der Technik oder Neugier als Grund für einen Test. Auch die Verfügbarkeit verschiedener Liquid-Aromen, das Vermeiden von Tabakgeruch oder ökonomische Überlegungen wurden angeführt.
Bei der Nikotinstärke präferieren 45 Prozent der befragten Nutzer Werte bis zu 3 mg/ml. Auf die Bereiche 6 bis 11 mg/ml entfielen 21 Prozent und auf 4 bis 5 mg/ml 14 Prozent. 9 Prozent der Teilnehmer konsumieren nikotinfreie Produkte, während 3 Prozent Stärken ab 18 mg/ml wählen.
Bezüglich der monatlichen Aufwendungen gaben 61 Prozent der Befragten Beträge bis zu 24,00 Euro an. Bei 28 Prozent liegen die Kosten zwischen 25,00 und 49,00 Euro, während 11 Prozent monatlich 50,00 Euro oder mehr aufwenden.

Demografie der Befragten


An der Online-Befragung nahmen 562 Personen teil. Regional waren vor allem Schleswig-Holstein, Sachsen und Hessen vertreten. 87 Prozent der Teilnehmer leben in Flächenländern, 13 Prozent in Stadtstaaten. 55 Prozent der Befragten waren männlich, 43 Prozent weiblich und 2 Prozent ohne Angabe eines dieser Geschlechter. Alle Teilnehmer waren mindestens 18 Jahre alt. Die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen bildete mit 24 Prozent den größten Anteil, während 17 Prozent der Teilnehmer jünger als 24 Jahre waren.
Haben Sie Anmerkungen zu Ihren Erfahrungen mit der E-Zigarette? Nutzen Sie gern die Kommentarfunktion.

Was ist Nikotinsalz Liquid?

Wie unterscheidet sich Nikotinsalz Liquid?

Nikotinsalz Liquids sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der Liquid-Sortimente in den Vapeshops. Gerade bei ihrer Markteinführung schossen wilde Spekulationen ins Kraut: Flutet in NicSalts gebundenes Nikotin schneller im Körper an oder nicht, wirken sie dadurch stärker als herkömmliche Liquids, für wen sind sie geeignet? Chemisch betrachtet sind Liquids mit Nikotinsalz im Unterschied zu traditionellem Liquid nicht basisch, außerdem verursachen sie einen weniger starken Throat Hit. Was Nikotinsalz Liquid genau ist, wie es wirkt und worin die Unterschiede zu klassischen Liquids bestehen, erfahrt Ihr hier. Zudem stellen wir einige wichtige Hersteller von Nikotinsalzen vor!

Was sind Nikotinsalz Liquids?

Wie unterscheiden sich Nikotinsalz Liquids von klassischen Liquids?

Liquid mit Nikotinsalz chemisch betrachtet

Nikotinsalz Liquids und Throat Hit

Die Anflutung von Nikotinsalz Liquid

Nikotinsalz Liquids bekannter Hersteller

Was sind Nikotinsalz Liquids?

Kurz gesagt spricht man von Nikotinsalz Liquid, Nikotinsalzen oder Nicsalts bei Liquids für E-Zigaretten mit einem niedrigeren ph-Wert, als er bei anderen Liquids anzutreffen ist. Da NicSalts erst vor einigen Jahren auf den Markt kamen, werden die herkömmlichen Liquids, mit dem höheren ph-Wert als klassische Liquids betrachtet, von denen die neueren Nikotinsalze unterschieden werden. Der Throat Hit, ein gewisses kratziges Gefühl, welches beim Dampfen im Hals entsteht, fällt bei Nikotinsalz Liquid geringer aus. Als Liquids mit Nikotinsalz in Deutschland auf dem Markt erschienen eine wesentliche Rolle spielte hierbei das US-amerikanische Unternehmen Juul Labs, Inc. wurde zeitweilig kolportiert, Nicsalts würden schneller im Körper “anfluten”, wären also stärker in ihrer Wirkung. Aktuelle Erhebungen zeigen eher das Gegenteil: Nikotin, welches in Nikotinsalz Liquids gebunden ist, wird vom Körper weniger gut aufgenommen, auch setzt die Wirkung etwas verzögert ein. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass die Wirkung von NicSalts etwas länger anhält. Ansonsten sind Liquids mit Nikotinsalz, ganz analog zu den traditionellen Liquids, in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und mit verschiedenen Nikotinstärken erhältlich. Wer nikotinhaltige Liquids für E-Zigaretten selbst mischen möchte, kann auch die dafür nötigen Nikotin Shots in der traditionellen Form oder als NicSalt Shot bekommen. Der Nikotingehalt von NicSalts, egal ob gebrauchsfertiges Liquid oder Shot, überschreitet in der Europäischen Union selbstverständlich nicht die laut Tobacco Product Directive 2 (TPD2) zulässigen maximal 20 mg/ml.

Wie unterscheiden sich Nikotinsalz Liquids von klassischen Liquids?

Liquids mit Nikotinsalz unterscheiden sich von klassischem Liquid also in seiner chemischen Zusammensetzung, in der Wirkung auf den Körper und im Empfinden, welches es beim Dampfen hervorrufen. Diese drei Aspekte sollen daher im Folgenden näher betrachtet werden!

Liquid mit Nikotinsalz chemisch betrachtet

Nikotinsalz Liquids haben, wie oben erwähnt, einen niedrigeren ph-wert als traditionelle Liquids für E-Zigaretten. Der ph-Wert, lateinisch “potentia hydrogenii”, etwa ‘Potential des Wasserstoffs’, ist in der Chemie ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Liegt der ph-Wert bei 7, bezeichnet man die Lösung als ph-neutral. Bei niedrigeren ph-Werten spricht man von sauren Lösungen, ist er höher als 7, so ist die Lösung basisch oder alkalisch. Herkömmliches Liquid ist basisch bzw. alkalisch.

Um Nikotin für Liquids zu gewinnen, wird dieses mit Hilfe von Ammoniak aus den Blättern der Tabakpflanze extrahiert. Dieses freie Nikotin wird schnell gasförmig, es wird gut vom Körper aufgenommen, zeichnet sich durch eine effektive Wirkung – und eben einen vergleichsweise hohen ph-Wert aus. Herkömmliches Liquid ist basisch bzw. alkalisch, sein ph-Wert liegt über 7. Bei der Produktion von Liquids mit Nikotinsalz wird Benzoesäure zugesetzt, wodurch der ph-Wert herabgesetzt wird. NicSalts entsprechen damit eher dem Nikotin in seiner natürlichen Form, zudem verdampfen sie bereits bei niedrigeren Temperaturen. Vor diesem Hintergrund ist Nikotinsalz Liquid eher für das Dampfen vom Mund zur Lunge, eventuell auch für das restriktive Vapen mit direkten Lungenzügen geeignet, als für das klassische subohme Dampfen, wo die Coil mit vergleichsweise hohen Leistungen befeuert wird.

Nikotinsalz Liquids und Throat Hit

Traditionelle Liquids verursachen ein gewisses kratziges Gefühl im Hals, welches von Dampfern als Throat Hit bezeichnet wird. Gerade in den Anfangstagen der E-Zigarette wurde in Dampferforen relativ viel über den Throat Hit diskutiert. Ob ein merklicher Throat Hit als angenehm empfunden wird oder eher nicht, ist am Ende Geschmackssache. Auf der einen Seite gibt es die Sichtweise, dass gerade für Raucher, die von der Tabakzigarette auf die E-Zigarette als nachgewiesenermaßen bis zu 95% weniger schädliche Alternative wechseln der Throat Hit wichtig ist, da sie das Kratzen im Hals von der Tabakzigarette kennen und so nicht das Gefühl haben, etwas zu vermissen. Ein schlüssiges Argument. Andererseits werden Tabakzigaretten Zusatzstoffe beigemischt, die den Hustenreiz beim Raucher unterdrücken. Das ist bei Liquids für E-Zigaretten nicht der Fall, so dass selbst gestandene Raucher beim Dampfen der E-Zigarette eventuell anfänglich husten müssen. Hier wären NicSalts mit ihrem tendenziell geringen Throat Hit eine interessante Alternative! Für Umsteiger wie für erfahrene Vaper ist es also ratsam, ruhig einmal beide Varianten – Nikotinsalz Liquid und klassisches Liquid – zu testen, um ihre persönlichen Präferenzen, auch in Bezug auf den Throat Hit, herauszufinden. Bei Liquids auf Nikotinsalz-Basis fällt er in jedem Falle geringer aus.

Die Anflutung von Nikotinsalz Liquid

Ein weiteres, viel diskutiertes Kriterium in Bezug auf die Wirkung des Dampfens einer E-Zigarette ist der sogenannte Flash, also die Wirkung des Nikotins im Körper. Als Nikotinsalz Liquids in Deutschland populär wurden, zählte zu den ersten Distributoren auch der zu dieser Zeit in Deutschland aktive Hersteller Juul Labs, Inc. Auch durch Juul wurde im Zuge von Marketingmaßnahmen zumindest impliziert, in NicSalts gebundenes Nikotin hätte eine stärkere Wirkung auf den Körper als dies von den bis dahin verbreiteten Liquids bekannt sei. Untersuchungen des österreichischen Pharmakologen Bernd Mayer, Professor an der Universität Graz, zeigen das Gegenteil. Er beschreibt die Absorption von Nikotin als ph-abhängig. In einem sauren Medium, wie eben bei Nikotinsalz Liquid, läge Nikotin ionisiert vor und würde daher nur schlecht vom Körper aufgenommen. Zwei Gründe führten dazu, dass die vorbefüllten Juul Caps von Nutzern dennoch als stärker in ihrer Wirkung empfunden wurden: Zum einen lag der Nikotingehalt in den Vereinigten Staaten von Amerika, von wo die meisten Erfahrungsberichte auf sozialen Medien stammen, mit bis zu 60 mg/ml weit über dem, was in Europa gemäß der Richtlinien der TPD2 auch nur zulässig ist. Zum anderen führt der oben beschriebene, weniger stark ausgeprägte Throat Hit möglicherweise dazu, das Vaper mehr dampfen, also Liquid, und damit auch Nikotin, in größeren Mengen aufnehmen. Heute geht man allgemein davon aus, das Nikotin über Nicsalts langsamer und weniger gut aufgenommen wird. Es gibt aber Hinweise darauf, das die Wirkung des Nikotins beim Vapen von Liquid mit Nikotinsalz insgesamt etwas länger anhält.

Nikotinsalz Liquids bekannter Hersteller

Pod SaltPod Salt NicSalts

Ein Liquidproduzent, der sich explizit auf die Herstellung von Nikotinsalz Liquid spezialisiert hat, ist das britische Unternehmen Pod Salt aus Preston in North West England. Im Jahre 2021 konnte das Unternehmen für den Taste Pod Salt Banana Ice den von der englischen Fachzeitschrift “Vaporound Magazine” ausgelobten Vaporound Award in der Kategorie “Best Salt Nicotine” gewinnen. Pod Salt hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Bereitstellung hochwertiger Liquids mit einem frischen Geschmack, den der Hersteller selbst als “smooth” beschreibt, möglichst vielen Noch Rauchern den Weg zur E-Zigarette zu ebnen und für Vaper die bestmögliche Erfahrung beim Dampfen von Nikotinsalz Liquids zu bieten. Die Liquids, welche im Vereinigten Königreich produziert werden, erscheinen neben der klassischen Core-Serie auch als Tasty Tastes in der Reihe Pod Salt Fusions.

ℹ️ Die Liquids sind in der Pod Salt Nikotinsalz Liquid Serie und in der Pod Salt Fusions Nikotinsalz Reihe bei InnoCigs erhältlich!

Vampire VapeVampire Vape NicSalts

Vampire Vape, die Marke mit dem kultigen Vampir im Logo, ist wohl einer der wichtigsten Liquidhersteller überhaupt. 2012 im United Kingdom gegründet, bespielt der Produzent, der einst mit einer kleinen Auswahl an Liquids startete, heute mit Shortfills, Longfills, gebrauchsfertigen Liquids, Aromen und sogar eigenen Basen und Nikotinshots die komplette Produktpalette im Liquid-Segment. Bis heute werden alle Vampire Vape Produkte nach mehrfach ISO-zertifiziertem Standard in England hergestellt. Auch wenn Vampire Vape mit vielen Produkten große Erfolge feierte – die bekanntesten und erfolgreichsten Tastes der Marke sind ohne Frage die Aromen von Pinkman und Heisenberg. Beide wurden bereits 2014, nur zwei Jahre nach Gründung der Marke, für die britische Dampfermesse UK VapeFest kreiert. Und genau diese beiden – wen sollte es wundern – wurden vor einigen Jahren natürlich auch in einer NicSalt-Variante erfolgreich aufgelegt!

ℹ️ Die beiden Tastes stehen als NicSalts, was ihren Erfolg betrifft, den Originalen in nichts nach.

SCSC NicSalts

Die Marke SC steht seit vielen Jahren ebenso für Longfills wie für klassische Aromen zum Selbstmischen, vor allem aber für qualitative AllDay Liquids zu kompetitiven Preisen. Dabei wird mit einer großen Auswahl an Tabak-Aromen, fruchtigen Variationen sowie Tasty Tastes à la Erdbeer Käsekuchen oder Kokos Schokolade das vollständige Spektrum beliebter Tastes für E-Zigaretten abgebildet. Um der wachsenden Nachfrage nach Liquids auf Nikotinsalz-Basis, welche sich durch ein weicheres Gefühl beim Vapen auszeichnen, gerecht zu werden, wurden mit Virginia Tobacco, American Tobacco, RY4 Tobacco, Blue Fruits, Vanilla und Menthol sechs der beliebtesten SC Aromen Mitte des Jahres 2019 auch als Nikotinsalz Liquid aufgelegt. Die Liquids von SC sind sucralosefrei und werden in der Europäischen Union hergestellt. In der Nikotinalz-Variante sind sie mit einem Nikotingehalt von 20 mg/ml erhältlich.

Die SC NicSalts jetzt bei InnoCigs entdecken!

Habt Ihr schon Erfahrungen mit Nikotinsalz Liquid gemacht? Mögt Ihr NicSalts? Welche Nikotinsalze haben Euch besonders überzeugt? Teilt Eure Erfahrungen gern in den Kommentaren mit anderen Vapern!

Schutzfunktionen moderner E-Zigaretten

Durch welche Schutzfunktionen können E-Zigaretten sicher genutzt werden?

Sicherheitsrelevante Funktionen gehören zur technischen Ausstattung von E-Zigaretten. Bereits frühe Modelle verfügten über integrierte Schutzmechanismen. Neben der technischen Weiterentwicklung von Verdampferköpfen und Energiequellen werden auch die elektronischen und mechanischen Schutzfunktionen fortlaufend angepasst. In diesem Beitrag werden die technischen Grundlagen und die Funktionsweise verschiedener Schutzmechanismen erläutert.
Elektrische und mechanische Schutzfunktionen
Klassische und moderne Schutzfunktionen
Moderne Schutzfunktionen einer E-Zigarette
Klassische Schutzfunktionen einer E-Zigarette

Elektrische und mechanische Schutzfunktionen

E-Zigaretten, die in der Europäischen Union in Verkehr gebracht werden, sind überwiegend mit einem integrierten Chipsatz ausgestattet. Dieser steuert den Betrieb des Geräts, auch bei Modellen ohne manuelle Einstelloptionen. Funktionen wie die Zugzeitbegrenzung oder der Kurzschlussschutz werden elektronisch über diesen Chip reguliert. Der Widerstand am Verdampfer wird gemessen und die Leistungsabgabe entsprechend der hinterlegten Parameter des Chipsatzes begrenzt (Überspannungsschutz). Dies erfolgt auf Basis technischer Parameter wie dem Ohmschen Gesetz. Mechanische Schutzfunktionen bestehen beispielsweise aus Entgasungsöffnungen im Gehäuse der Akkuträger, um einen Druckausgleich bei Fehlfunktionen der Akkuzellen zu ermöglichen.

Klassische und moderne Schutzfunktionen

Die Einteilung in klassische und moderne Funktionen orientiert sich an der zeitlichen Verfügbarkeit dieser Techniken auf dem Markt. Etablierte Standards wie Kurzschlussschutz waren bereits in frühen Geräten vorhanden. Andere Mechanismen wurden durch die technische Weiterentwicklung der Mikroprozessoren und Gehäusematerialien möglich. Im folgenden Abschnitt werden aktuelle technische Entwicklungen und im Anschluss etablierte Basisfunktionen beschrieben.

Moderne Schutzfunktionen einer E-Zigarette

Smart Coil Protection

Ein trockener Betrieb des Verdampferkopfes kann zur Beschädigung der Watte führen. Die AST-Technologie (All-Time Stable) ist eine Funktion, die die Stromabgabe unterbricht, wenn der Füllstand im Tank unter ein technisches Minimum sinkt. Diese Funktion ist bei Modellen mit entsprechenden Verdampferköpfen aus austenitischem Stahl nutzbar. Bei temperaturgesteuerten Geräten wird die Energiezufuhr bei Erreichen einer Grenztemperatur automatisch reguliert.


SmartLoad Technologie und Verpolungsschutz

Beim Betrieb von Akkuträgern mit wechselbaren Akkuzellen ist die korrekte Ausrichtung der Pole erforderlich. Der elektronische Verpolungsschutz verhindert die Stromabgabe bei falsch eingelegten Zellen. Die SmartLoad-Technologie ermöglicht technisch den Betrieb des Geräts unabhängig von der Einlegerichtung der Akkuzellen.


SMART Modi

Im Variable Wattage-Modus (VW) ist die Leistung einstellbar. Unterschiedliche Verdampferköpfe haben spezifische technische Betriebsbereiche. Dies gilt sowohl für MTL-Verdampferköpfe als auch für Subohm-Heads. Im SMART-Modus erkennt der Chipsatz den Widerstand des Heads automatisch und begrenzt die Ausgangsleistung auf den für das Bauteil vorgesehenen Bereich. Hersteller wie Voopoo nutzen dieses Verfahren als Standardeinstellung, um die Verwendung außerhalb der Spezifikationen zu vermeiden.


Diese Funktionen basieren auf elektronischer Steuerung durch Mikroprozessoren. Ergänzend dazu wurden mechanische Lösungen entwickelt, die die physische Beschaffenheit der Hardware betreffen.

IP67 bzw. IP68 Ratings

Die Klassifizierung IP (Ingress Protection) definiert den Schutzgrad gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser. Geräte mit IP67- oder IP68-Zertifizierung, wie Modelle von GeekVape, verfügen über Gehäuseabdichtungen und Stoßschutzmechanismen. Dies wird durch die physische Bauweise der Gehäuse und Anschlüsse erreicht.


FEELM Technologie

Das FEELM-System nutzt Keramik als Trägermaterial in Pod-Systemen. Im Vergleich zu manuell platzierten Dochtmaterialien ermöglicht die keramische Struktur eine gleichmäßige Zufuhr von Liquid zum Heizelement bis zur vollständigen Leerung des Reservoirs. Diese Technik wird unter anderem in Geräten von SC eingesetzt.


Bottom Lock-System

Das Bottom Lock-System ist ein mechanischer Verschlussmechanismus für Clearomizer. Beim Wechsel des Verdampferkopfes werden die Liquid-Einlässe physisch blockiert, um den Austritt von Flüssigkeit aus dem Tank zu verhindern.


Accidental Press Protection

Die mechanische Sperrfunktion (A-Lock) ermöglicht die Deaktivierung der Feuertaste über einen Schieberegler. Dies dient der Unterbindung einer unbeabsichtigten Aktivierung während des Transports des Geräts.


Klassische Schutzfunktionen einer E-Zigarette

Nachfolgend werden die grundlegenden technischen Schutzfunktionen erläutert, die in regulär erhältlichen E-Zigaretten integriert sind.

Zugzeitbegrenzung

Die Zugzeitbegrenzung deaktiviert die Spannungsabgabe, wenn die Feuertaste länger als ein definierter Zeitraum (meist 10 Sekunden) betätigt wird. Dies verhindert die thermische Überlastung der Bauteile bei dauerhafter Aktivierung ohne manuelle Unterbrechung.


Tiefentladungsschutz

Fällt die Spannung einer Akkuzelle unter die Entladeschlussspannung, unterbricht die Elektronik die weitere Nutzung. Dies dient dem Erhalt der technischen Kapazität der Zelle. Die Abschaltung wird in der Regel über das Display oder eine LED-Anzeige signalisiert.


Schutz vor Überhitzung

Sensoren überwachen die Temperatur der PCBA (Platine). Bei Überschreiten eines kritischen Temperaturwerts wird der Betrieb bis zur Abkühlung der elektronischen Komponenten unterbrochen.


Schutz vor Kurzschlüssen

Der Kurzschlussschutz erkennt widerstandslose Verbindungen zwischen den Polen. In einem solchen Fall wird der Stromkreis sofort unterbrochen, um Schäden an der Hardware durch unkontrollierte Ströme zu vermeiden.


Überspannungsschutz

Der Überspannungsschutz steuert den Ladevorgang von Lithium-Ionen-Akkus. Die Stromzufuhr wird automatisch beendet, sobald die maximale Ladespannung der Zelle erreicht ist.


Schutz vor zu hohen bzw. zu geringen Widerständen

Chipsätze sind für spezifische Widerstandsbereiche ausgelegt. Der Mod misst den anliegenden Widerstand des Verdampfers und unterbindet die Spannungsabgabe, wenn dieser außerhalb der technischen Spezifikationen liegt.


Schutz vor Spannungsdifferenz (Imbalanced Batteries)

Bei Geräten mit mehreren Akkuzellen überwacht die Elektronik die jeweilige Spannung der einzelnen Zellen. Bei einer zu hohen Differenz zwischen den Zellen wird der Betrieb eingestellt, um unkontrollierte Ausgleichsströme zwischen den Akkus zu vermeiden.


Die technische Ausstattung von E-Zigaretten unterliegt einer fortlaufenden Anpassung an aktuelle Standards der Hardware-Entwicklung. Die Integration elektronischer und mechanischer Schutzmechanismen ist fester Bestandteil der Gerätekonzeption.

Pod-System: Was ist das und wie funktioniert das Dampfen?

Pod-Systeme und Pod-Mods - Was ist das eigentlich?

Pod-Systeme sind seit 2018 ein großes Thema in der Welt des Dampfens. Vielen Rauchern ist mit ihrer Hilfe der Umstieg auf die E-Zigarette, der nachweislich zu 95% weniger schädlichen Alternative, zur klassischen Tabakzigarette gelungen. Etliche Vaper schwören auf sie, einige altgediente Dampfer stehen ihnen auch skeptisch gegenüber, manche benutzen sie, z.B. unterwegs, als Zweitgerät. Mit den sogenannten Pod Mods haben Pod-Systeme inzwischen die nächste Entwicklungsstufe erreicht. Kaum ein Vape-Shop – online oder offline – der sie nicht prominent bewirbt, kein Dampferforum indem sie noch nicht diskutiert worden sind! Was sind Pod-Systeme, wie unterscheiden sie sich von klassischen E-Zigaretten und welche Vorteile bieten sie? Die wichtigsten Infos zum Thema findet Ihr in diesem Beitrag!

Der Siegeszug der Pod-Systeme

Von der klassischen E-Zigarette zum Pod-System

Pod Mods: Die Pod-Systeme mit dem Plus!

Pod-Systeme und 510er Adapter

Vorteile der Pod-Systeme

Der Siegeszug der Pod-Systeme

Klassische Pod-Systeme sind schlanke, sehr portable Geräte, die bewusst einfach in der Handhabung gehalten sind. Aktiviert werden Pod-Systeme häufig via Unterdruck durch Zug am Mundstück, so dass einige der Geräte ohne Tasten oder sonstige Bedienelemente auskommen. Der größte Unterschied zum traditionellen E-Zigaretten-Set besteht darin, dass der Tank in einem Pod bzw. einer Cartridge untergebracht ist. Pods werden auf den Akku der E-Zigarette gesteckt, teilweise sind sie dort magnetisch fixiert. Anders als bei klassischen Kits können die Pods in aller Regel nur mit dem zugehörigen Akku bzw. Akkuträger kombiniert werden. Beide Komponenten sind explizit für die Verwendung miteinander konzipiert, technisch wie optisch bilden sie eine Einheit. Die Drip Tips sind teilweise nicht abnehmbar, oft gehen Tank und Mundstück fließend ineinander über. Gefertigt werden die Cartridges in den meisten Fällen aus Kunststoffen wie Polycarbonat. Erhältlich sind die Systeme mit vorbefüllten, nicht wiederverwendbaren Pods, aber auch nachfüllbare Varianten sind verfügbar. Im einfachsten Fall ist die Coil initialer Bestandteil des Pods und kann nicht gewechselt werden, allerdings sind auch Systeme für wechselbare Verdampferköpfe verbreitet. Der große Vorteil der Pod-Systeme liegt eindeutig in ihrer Portabilität und der einfachen Handhabung. Selbstverständlich werden die Geräte von Chipsätzen überwacht und bringen somit Schutzfunktionen wie die Zugzeitbegrenzung oder den Schutz vor Kurzschlüssen mit.

Geschlossene und offene Pod-Systeme

Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Pod-Systemen: Bei offenen Systemen kann Liquid nachgefüllt, der Verdampferkopf oft gewechselt werden, viele Parameter können so selbst bestimmt werden. Vorbefüllte Cartridges sind “ready to use” der Nutzer muss nichts auffüllen oder austauschen.

Von der klassischen E-Zigarette zum Pod-System


Die Produktauswahl im Bereich der E-Zigaretten ist heute sehr groß. Auch sind unterschiedlichste Modelle erhältlich, so dass Anwender mit unterschiedlichen Ansprüchen das für sie optimale Gerät finden können. Pod-Systeme gehören in eine Kategorie, die auf bestimmte Nutzergruppen abgestimmt ist. Um jedoch zu klären wie Pod-Systeme entstanden sind, lohnt es sich einen kleinen Abstecher in die Geschichte der E-Zigarette unternehmen!

1st GenerationCigalike, eine der ersten E-Zigaretten

Interessanterweise waren die allerersten am Markt erhältlichen E-Zigaretten den heutigen Pod-Systemen gar nicht so unähnlich! E-Zigaretten der ersten Generation imitierten häufig die Optik einer klassischen Tabakzigarette (sogenannte Cigalikes). Verdampfer und Stromquelle waren fest miteinander verbunden, als Trägermaterial für das Liquid kam getränkte Watte zum Einsatz – man sprach von Cartomizern, es waren noch nicht die heute üblichen Tanks – und die Geräte waren in aller Regel nicht wiederbefüllbar, mussten also, sobald das Liquid verbraucht war, komplett ersetzt werden.

2nd Generation

E-Zigarette mit wechselbarem VerdampferkopfMit den Geräten der zweiten Generation erfolgten entscheidende Weiterentwicklungen. Bei den neuen Devices konnten Verdampfer und Akku getrennt werden. Verbunden wurden beide Komponenten ein über Schraubgewinde. Konkurrierten anfänglich noch die eGo Verbindung (Verdampfer mit Innengewinde, Akku mit Außengewinde) und der 510er Anschluss (der Verdampfer verfügt über einen Pin mit Außengewinde, der Mod ist mit einer entsprechenden Aufnahme ausgestattet) miteinander, so konnte sich schnell der 510er-Anschluss als de facto Standard durchsetzen und ist inzwischen bei der absolut überwiegenden Mehrheit der Geräte zu finden. Ebenfalls neu waren wechselbare Verdampferköpfe und nachfüllbare Tanks.

3rd GenerationE-Zigarette mit regelbarer Spannung

Zu den Neuerungen bei den Geräten, die heute als die dritte Generation von E-Zigaretten bezeichnet werden, zählt, dass diese partiell mit wechselbaren Akkuzellen betrieben werden können. Auch ist bei E-Zigaretten dieser Generation die Ausgangsspannung, und somit die aus Spannung und Widerstand resultierende Ausgangsleistung teilweise regelbar. Reguliert wird die Spannung hier jedoch oftmals noch nicht über einen Chip, sondern quasi halbmechanisch, beispielsweise über Drehstrompotentiometer. Etwa um diese Zeit kommen auch die ersten Verdampfer auf den Markt, die dazu gedacht sind vom Nutzer selbst gewickelt zu werden.

4th Generation

Geräte der vierten Generation werden, so wie der Großteil der heute am Markt erhältlichen E-Zigaretten, über einenModernes Pod-System: Pod Mod E-Zigarette Mikrochip gesteuert. Daraus ergeben sich erhebliche Vorteile: Anwender können aus verschiedenen Ausgabemodi wählen und beispielsweise leistungsgeregelt oder temperaturgesteuert dampfen. Die Mods können deutlich höhere Leistungen abgeben, so dass beim Einsatz von niederohmigen Wicklungen das subohme Dampfen möglich wird. Zusätzlich verfügen die Devices über viele sicherheitsrelevante Schutzfunktionen wie den Schutz vor Kurzschlüssen oder einen Tiefentladungsschutz. Nicht alle der genannten Features, etwa wechselbare Ausgabemodi, finden sich zwangsläufig in jeder modernen, chipgesteuerten E-Zigarette, andere, wie die der Sicherheit dienenden Funktionen, sind grundsätzlich zu finden und teilweise auch gesetzlich vorgeschrieben.

 

 

 

Wie bei jeder Systematik gilt: Die Einteilung ist nicht absolut, es gibt Überschneidungen und Zwischenstufen, abweichende Unterscheidungskriterien ließen sich finden. Der Überblick soll einen kleinen Einblick in die technische Entwicklung der E-Zigarette geben. Mit fortschreitender technischer Entwicklung wurden die Geräte nicht nur moderner und besser, sie wurden auch spezifischer auf einzelne Nutzergruppen abgestimmt. Pod-Systeme machen von aktuellen technischen Errungenschaften dort Gebrauch, wo es zweckdienlich ist, lassen sie aber außen vor, wenn sie dem Verwendungszweck im Wege stünden!

Pod Mods: Die Pod-Systeme mit dem Plus!


Die nächste Stufe in der Evolution der E-Zigarette wurde etwa 2019 mit den sogenannten Pod Mods erreicht. Geräte dieser Klasse sind, ganz wie klassische Pod-Systeme, mit einer Cartridge aus Kunststoff ausgestattet, welche durch Zusammenstecken mit dem Akku bzw. Akkuträger verbunden wird. Ansonsten sind die Geräte technisch exakt auf dem Stand klassischer E-Zigaretten-Sets: Dem Nutzer stehen oft mehrere Ausgabemodi zur Verfügung und betriebliche Parameter können über ein Display abgelesen werden. Arbeiteten die ersten Pods – bedingt allein durch die Größe – ausschließlich mit internen Akkus, sind Pod Mods auch für den Betrieb mit wechselbaren 18650er, 20700er oder auch 21700er Akkuzellen erhältlich.

Aufbau eines Pod Mods

Pod Mod mit integriertem Akku: Bei Pod-Systemen wie der AEGLOS H2 von UWELL kann der Verdampferkopf gewechselt werden, der Tank ist wiederbefüllbar. Dem Dampfer steht im Variable Wattage-Modus eine frei wählbare Ausgangsleistung zwischen 5 und 60 Watt zur Verfügung.

Aktiviert werden können die meisten Pod Mods klassisch über die Feuertaste, optional aber auch auf Zug am Mundstück. Die Pods selbst verfügen vielfach über eine integrierte Airflow Control, die bei den einfacheren Pod-Systemen nicht immer vorhanden ist. Die Tanks haben häufig größere Füllvolumen und arbeiten fast ausschließlich mit wechselbaren Verdampferköpfen. In den meisten Fällen kommen hier Plug and Pull Heads zum Einsatz, die im Unterschied zu herkömmlichen Verdampferköpfen nicht mehr geschraubt, sondern gesteckt werden. Auch sind die Pod Mods in der Regel deutlich kompakter als Kits mit vergleichbaren technischen Features. Dem Anwender werden hier also alle technischen Möglichkeiten einer modernen E-Zigarette geboten, er bekommt jedoch ein deutlich kleineres und transportableres Gerät!

Wie werden Pod-Systeme befüllt?

Der SMOK RPM40 Pod Mod hat ein Tankvolumen von 5 Millilitern. Via Side Filling-System kann der Tank des Pods über eine seitliche Befüllöffnung mit frischem Liquid aufgefüllt werden.

Pod-Systeme und 510er Adapter


Einige Hersteller wie GeekVape, Aspire oder Oxva sind mittlerweile dazu übergegangen, für einige der Pod Mods aus Ihrem Hause 510er Adapter anzubieten. Diese Adapter haben eine klassische 510er Aufnahme und können statt des Pods mit dem Housing des Mods verbunden werden. Adäquat gibt es beispielsweise von Voopoo Adapter welche auf den Pod selbst gesteckt werden, so dass dieser nun über einen 510er Pin verfügt und auf nahezu allen handelsüblichen Mods betrieben werden kann. Damit sind die einzelnen Komponenten, Akku bzw. Akkuträger und Verdampfereinheit, wieder frei mit anderen Geräten, auch von alternativen Herstellern nutzbar. Spätestens an dieser Stelle verschwimmen die Grenzen zwischen Pod-Systemen, und klassischen, offenen Sets. Voopoo vermarktet z.B. den TPP Pod 2 für die Drag-Serie sowohl ohne Adapter als klassischen Pod, als auch mit Adapter als normalen Clearomizer.

Vorteile der Pod-Systeme


Werfen wir abschließend einen Blick auf die unterschiedlichen Ausstattungsmerkmale der Pod-Systeme und beleuchten, welche Vorteile die jeweiligen Varianten haben:

Vorbefüllte | wiederbefüllbare Pods:

Passende Pods bzw. Cartridges für E-Zigaretten sind sowohl vorbefüllt – ready to vape – als auch mit wiederbefüllbaren Tanks erhältlich.
Vorteil: Vorbefüllte Pods werden in das Housing des Akkus gesetzt, schon kann gedampft werden – kein Aufwand, keine Gedanken darüber, welches Liquid für die E-Zigarette geeignet ist. Wer hingegen wiederbefüllbare Pods nutzt, dem stehen wesentlich mehr Geschmackssorten zur Auswahl, Kriterien wie die Nikotinstärke können selbst bestimmt werden. Auch haben Cartridges mit wiederbefüllbarem Tank eine längere Nutzungsdauer.


Zugaktivierte | Button-aktivierte Systeme:

Pod-Systeme mit Zugautomatik werden aktiviert, sobald über das Mundstück inhaliert wird. Bei Modellen mit Feuerknopf wird klassisch die Taste gedrückt. Bei einigen Geräten kann der Nutzer mittlerweile sogar aus beiden Optionen wählen!
Vorteil: Zugaktivierte Systeme sind intuitiv und simpel in der Anwendung. Mancher Anwender, der vom klassischen Vapen kommt, folgt aber lieber der Gewohnheit, sein Gerät über die Feuertaste zu aktivieren.


Pods mit integrierter Wicklung | Pods für Verdampferköpfe:

Entscheidet man sich für Pod-Systeme mit wiederbefüllbarem Tank, so sind diese, je nach Modell, entweder mit fest verbauten Wicklungen, oder mit einer Aufnahme für wechselbare Verdampferköpfe erhältlich.
Vorteil: Analog zu den prefilled Pods – Wer Cartridges mit integrierten Coils nutzt, braucht sich keine Gedanken über Widerstände und dergleichen zu machen, muss den Head nicht wechseln, was manchem vielleicht “zu fummelig” ist. Wer auf wechselbare Coils setzt kann entscheiden, welcher Widerstandswert ihm mehr liegt, kann bei vielen Geräten zwischen den verschiedenen Zugtechniken MTL, RDL und DL wechseln. Auch kann die eigentliche Tank-Sektion wiederum länger genutzt werden, wenn der Verdampferkopf austauschbar ist.

Habt Ihr schon Erfahrungen mit Pod-Systemen gesammelt? Welches Gerät nutzt Ihr regelmäßig und warum habt Ihr Euch genau dafür entschieden? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen!

Anleitung: Technische Aspekte der Mischung von Liquids

Liquid für E-Zigaretten selbst mischen

Im Fachhandel sind gebrauchsfertige Liquids für E-Zigaretten in verschiedenen Zusammensetzungen und Nikotinstärken erhältlich. Daneben existieren Halbfertigprodukte sowie Einzelkomponenten zur manuellen Zusammenstellung. Die manuelle Mischung ermöglicht die technische Abstimmung der Inhaltsstoffe auf das verwendete Endgerät. Informationen zur technischen Umsetzung und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der folgenden Übersicht.
 
Bestandteile der Mischung
Technische Hilfsmittel für die Liquidmischung
Verhältnis der Komponenten
Anleitung zur technischen Umsetzung
Mischung mit Long- und Shortfills

 

Bestandteile der Mischung

Liquids für E-Zigaretten setzen sich technisch aus folgenden Komponenten zusammen:

Propylenglycol (PG)

Propylenglycol ist ein dünnflüssiger Stoff, der als Trägermedium für die im Liquid enthaltenen Stoffe dient.


Pflanzliches Glycerin / Vegetable Glycerin (VG)

VG weist eine höhere Viskosität auf als Propylenglycol. Es beeinflusst maßgeblich die Dichte und Beschaffenheit des erzeugten Aerosols.


Aromen

Aromen bestimmen die stoffliche Charakteristik des Liquids. Sie sind in verschiedenen Ausführungen, wie etwa Tabakextraktionen oder anderen Varianten, verfügbar.


Diese drei Stoffe bilden die Basis für ein Liquid. Weitere Inhaltsstoffe können bedarfsgerecht hinzugefügt werden:

Nikotin

Liquids sind in nikotinfreien Varianten sowie mit Nikotinkonzentrationen von z. B. 3, 6, 12 oder 18 mg/ml verfügbar. Bei der manuellen Mischung kann die Konzentration durch Nikotinshots mit maximal 20 mg/ml im gesetzlichen Rahmen festgelegt werden.

ℹ️ Informationen zur technischen Bestimmung der Nikotinstärke.

Wasser

Demineralisiertes Wasser wird zur Reduzierung der Viskosität eingesetzt, um den Nachfluss im Verdampfersystem zu beeinflussen.


Additive

Additive dienen der technischen Modifikation der Liquid-Eigenschaften. Cooling Agents beeinflussen die thermische Wahrnehmung des Aerosols, während Sweetener oder Acetyl Pyrazin die stoffliche Zusammensetzung verändern. Diese Stoffe sind entsprechend der Dosierempfehlungen zu verwenden.


Technische Hilfsmittel für die Liquidmischung

Für die Zusammenstellung der Komponenten sind funktionale Hilfsmittel erforderlich, die im Fachhandel bezogen werden können:
Leerflaschen:
Zur Lagerung und für den Befüllvorgang in den Tank des Verdampfers werden Leerflaschen genutzt. Diese sind in Volumina zwischen 10 ml und 200 ml erhältlich.
Messbecher:
Zur volumenexakten Abmessung der Stoffe werden Messbecher mit Milliliterskalierung verwendet.
Flaschenöffner:
Spezielle Werkzeuge erleichtern das Entfernen der Einfüllstutzen an den Flaschen und zählen zum funktionalen Zubehör.
Spritzen/Kanülen:
Gemäß der Tabakerzeugnisrichtlinie (TPD2) ist die Nikotinkonzentration auf 20 mg/ml begrenzt. Spritzen dienen der präzisen Dosierung geringer Mengen, finden jedoch aufgrund moderner Flaschensysteme seltener Anwendung als in früheren Zeiträumen.
Zusätzlich sollten Hygienetücher und Handschuhe zur Einhaltung der Sauberkeit bereitgehalten werden.
Zubehör für die Liquidmischung

Verhältnis der Komponenten

Die technische Funktionalität des Liquids hängt von den gewählten Mischverhältnissen ab:
PG/VG Mischverhältnis:
Basen sind in Verhältnissen wie 50VG/50PG oder 70VG/30PG verfügbar. Das Verhältnis ist auf die Zugtechnik abzustimmen. Für moderate Leistungen empfiehlt sich ein VG-Anteil bis 50 %, während für den Subohm-Bereich höhere VG-Anteile genutzt werden.

ℹ️ Technische Details zum PG/VG-Verhältnis

Anteil des Aromas:
Aromen werden meist in 10 ml oder 30 ml Einheiten angeboten. Die erforderliche Konzentration wird vom Hersteller auf dem Etikett angegeben (üblicherweise 7 % bis 13 %).
Nikotingehalt:
Zur Berechnung der Konzentration wird der Gesamtgehalt des Nikotins durch das Zielvolumen dividiert.

20 mg : 100 ml = 0,2 mg/ml pro eingesetztem 20 mg Shot

Volumen (ml) 20 30 40 50 60 70 80 90 100
mg/ml (20er Shot) 10 6,7 5 4 3,4 2,9 2,5 2,3 2
mg/ml (18er Shot) 9 6 4,5 3,6 3 2,8 2,3 2 1,8

Anleitung zur technischen Umsetzung

Die Komponenten werden mittels Messbecher abgemessen und in die Leerflasche gefüllt. Nach dem Verschließen muss die Flasche zur Durchmischung der Stoffe bewegt werden. Beispielrechnung für 100 ml Gesamtvolumen:

10 ml Aroma + 10 ml Nikotinshot (20 mg/ml) + 24 ml PG + 56 ml VG = 100 ml Liquid

Die Stoffe benötigen eine Reifezeit zur vollständigen Verbindung. Diese ist den Herstellerangaben zu entnehmen und liegt meist zwischen 2 und 7 Tagen. Eine Lagerung an einem lichtgeschützten Ort wird empfohlen.

Mischung mit Long- und Shortfills

Neben Einzelkomponenten stehen Halbfertigprodukte zur Verfügung. Informationen zu den Kategorien von Liquids finden Sie in der entsprechenden Sektion:
Longfills:
Longfills enthalten Aroma in einer großvolumigen Flasche (z. B. 15 ml in 60 ml Flasche). Diese wird mit Base und Shots aufgefüllt, was das Abmessen des Aromas erübrigt. Eine Reifezeit ist einzuhalten.
Zusammenstellung mit HalbfertigproduktenShortfills (Shake’n’Vapes):
Bei Shortfills ist das Aroma bereits in Base gelöst. Das Restvolumen wird mit Shots oder Base aufgefüllt. Diese Systeme sind unmittelbar nach der Durchmischung einsatzbereit.
Die manuelle Zusammenstellung von Liquids erfordert die Beachtung technischer Parameter und gesetzlicher Bestimmungen.

Unternehmensstrukturen im Liquid-Sektor – Marken und deren Hersteller im Überblick

bekannte liquid-marken und hersteller

Im Bereich der E-Zigaretten Liquids und Aromen existieren zahlreiche Hersteller und Marken – bei der Auswahl eines Liquids stehen unterschiedliche Zusammensetzungen zur Verfügung. Unsere InnoCigs-Liquids werden unter Einhaltung spezifischer Produktionsstandards gefertigt, wobei technische Aspekte und Inhaltsstoffe im Fokus stehen, wie auch in unserer Informationskampagne dargelegt.
Nachfolgend werden verschiedene Liquid-Marken und deren jeweilige Hersteller aufgeführt.
Vampire Vape Liquids & mehr
Vovan Liquid-Vielfalt
Ultrabio Liquidschmiede
Flavorist & Vaporist by Liquidwerk
Tom Klark´s Aromen

Vampire Vape Liquids & mehr

Markenübersicht und Produktionsdaten
liquid-marke vampire vapeDas Unternehmen Vampire Vape wurde 2012 in Großbritannien gegründet. Zu den bekanntesten Markennamen des Herstellers gehören Heisenberg und Pinkman, die 2014 anlässlich einer Dampfermesse entwickelt wurden. Das Sortiment umfasst derzeit fast 50 verschiedene Varianten, die nach ISO-zertifizierten Standards in England produziert werden. Neben gebrauchsfertigen Liquids umfasst das Portfolio auch Aromen, Nicsalts, Shortfills, Longfills, Basen sowie Nikotinshots der Serie NicIt Up. Der Hersteller richtet sein Angebot an den aktuellen Marktanforderungen aus.

ℹ️ Liquids, Aromen und Shortfills von Vampire Vape sind bei InnoCigs erhältlich.

 

Vovan Liquid-Vielfalt

Produktionsfokus und Marken aus Köln
Die Vovan GmbH agiert seit 2017 vom Standort Köln aus als Hersteller für E-Zigaretten Produkte. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Fertigung von Liquids, Aromen sowie Basen und Shots. Ein Teil der Produktentwicklung umfasst komplexe Aromenkompositionen, die sich von einfachen Monofrucht-Varianten unterscheiden.

produktion des liquid-herstellers vovan

Einblick in die Fertigung bei Vovan © Vovan


Zu den Marken von Vovan zählen 5Elements, Crazy Lab XL, Detonation Drip und Tea Time. Kooperationen wurden unter anderem mit Roman Hallier umgesetzt.

ℹ️ Longfills der Serie Fiasco Brew von Vovan sind bei InnoCigs verfügbar.

 

Ultrabio Liquidschmiede

Technische Fachkompetenz und Fertigung
liquid-produkte des herstellers ultrabioDie Ultrabio Werke GmbH wurde 2010 gegründet und ist auf die Entwicklung chemischer Spezialprodukte fokussiert. Seit 2012 produziert das Unternehmen am Standort Deutschland Liquids, Aromen und Basen für E-Zigaretten. Neben der Eigenmarke Ultrabio werden Longfill-Linien wie Kirschlolli, Alphavirus oder Patronus gefertigt. Ende 2020 entstand in Zusammenarbeit mit Bushido die Serie Mythos. Ultrabio nutzt zur Qualitätssicherung eigene Analyselabore und fungiert als Komplettanbieter innerhalb der Branche.

ℹ️ Die Liquid-Marke Mythos von Ultrabio ist bei InnoCigs erhältlich.

 

Flavorist & Vaporist by Liquidwerk

Produktion am Standort Berlin
liquid-marken des herstellers flavoristDie Marken Flavorist und Vaporist werden von der Liquidwerk GmbH in Berlin hergestellt. Im Bereich der Longfills umfasst die Flavorist-Reihe aktuell acht verschiedene Varianten, darunter Maroc Mint und Tabak Royal. Unter dem Label Vaporist werden die Serien Bienenstich und Maulwurfkuchen sowie die in Kooperation mit der Band Haudegen entwickelte Linie Treibstoff angeboten. Das Portfolio wird durch die Serie Midnight Munchies ergänzt.

ℹ️ Produkte aus der Flavorist-Serie sind bei InnoCigs verfügbar.

 

Tom Klark´s Aromen

Entwicklungsansatz und Inhaltsstoffe
liquid-marken von tom klarksDer Hersteller Tom Klark verfolgt bei der Liquid-Entwicklung einen forschungsorientierten Ansatz. Die Rezepturen können aus bis zu 12 Einzelkomponenten bestehen, wobei die Entwicklungszeit pro Produkt teilweise über ein Jahr beträgt. Die Inhaltsstoffe werden von deutschen Lieferanten bezogen. Die Herstellung und Abfüllung erfolgt in Deutschland.

ℹ️ Bei InnoCigs sind Shortfills von Tom Klark erhältlich.

Technische Details zu den Inhaltsstoffen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Produktseiten.