Husten, Jucken & Kratzen beim Dampfen – was nun?
Beim ersten Gebrauch einer E-Zigarette kann es zu einem Hustenreiz oder einem Kratzgefühl im Hals kommen. Dieses Phänomen wird von Personen beobachtet, die zuvor herkömmliche Tabakzigaretten konsumiert haben und den Wechsel auf elektrische Geräte vollziehen. Solche Reaktionen treten häufig bei der ersten Nutzung auf. Die Deutsche Ärzteschaft hat sich in Publikationen mit der Rolle von E-Zigaretten im Kontext der Tabakentwöhnung auseinandergesetzt.
Was können die Ursachen des Hustens beim Dampfen sein?
Statistische Erhebungen deuten darauf hin, dass bei der ersten Nutzung von E-Zigaretten Reaktionen wie Hustenreiz auftreten können. Diese Symptome sind oft auf die Gewöhnungsphase zurückzuführen. Da E-Zigaretten mit unterschiedlichen technischen Einstellungen sowie verschiedenen Zusammensetzungen der Flüssigkeiten (Verhältnis von Propylenglykol, pflanzlichem Glycerin und Nikotingehalt) betrieben werden, reagiert der Organismus individuell auf die Inhalation. Auch die gewählte Leistung des Gerätes sowie die Zugtechnik beeinflussen die Dampfmenge und das Gefühl im Rachenraum. Technische Faktoren wie der Widerstand des Verdampferkopfes sowie die physikalische Beschaffenheit der Flüssigkeit spielen hierbei eine Rolle.
E-Zigaretten sind technisch für unterschiedliche Inhalationsmethoden konstruiert. Es wird zwischen der indirekten Inhalation (Mund-zu-Lunge) und der direkten Lungeninhalation unterschieden. Die physikalische Wirkung des Aerosols auf die Schleimhäute hängt von der gewählten Inhalationsart sowie der Zusammensetzung des verwendeten Liquids ab. Bei einer hohen Nikotinkonzentration führt die direkte Lungeninhalation zu einer physikalisch gesteigerten Nikotinaufnahme pro Inhalationsvorgang. Die technischen Parameter der Geräte, wie der Zugwiderstand und die Leistungsabgabe, sind auf die jeweilige Inhalationsmethode ausgelegt. Die Inhalationstechnik beeinflusst die Wahrnehmung des Aerosols im Rachenraum.
Husten & Juckreiz nur temporäre Nebenwirkungen beim Dampfen
In der Fachliteratur werden Begleiterscheinungen bei der Verwendung von E-Zigaretten thematisiert. Ein Teil der Konsumenten weist eine Sensitivität gegenüber Propylenglykol (PG) auf, wobei die Prävalenz klinischer Allergien gegen diesen Stoff statistisch geringer ausfällt. Neben den Hauptbestandteilen können technisch bedingte Inhaltsstoffe oder Nebenprodukte der Aerosolbildung Einfluss auf die Atemwege haben. Beobachtungen zeigen, dass physische Reaktionen wie Hustenreiz häufig zu Beginn der Nutzung auftreten können. Langzeitstudien zu den physiologischen Mechanismen dieser Prozesse liegen derzeit nicht in abschließender Form vor. Die Reaktion des Organismus auf die regelmäßige Inhalation von Aerosolen ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.
Warum lässt das Husten & Kratzen nach?
Kein Betäubungsmittel gegen Husteinreiz
Wissenschaftliche Diskurse befassen sich mit der Zusammensetzung von Tabakrauch und dessen Wirkung auf die Atemwege. Es existieren Thesen, wonach bestimmte Inhaltsstoffe bei der Verbrennung von Tabak Einfluss auf das Inhalationsverhalten haben können. Im Gegensatz zur Verbrennung organischer Stoffe findet bei E-Zigaretten eine Verdampfung von Flüssigkeiten statt. Die Zusammensetzung dieser Flüssigkeiten unterscheidet sich in den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Verbrennungsprodukten. Das Auftreten eines Hustenreizes bei der Nutzung von E-Zigaretten wird in der Fachliteratur im Kontext dieser unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzungen untersucht.
Die Zugtechnik
Bei der Nutzung von E-Zigaretten werden verschiedene Inhalationstechniken unterschieden. Eine Methode ist die indirekte Inhalation, oft als Backenzug bezeichnet. Hierbei wird das Aerosol zunächst in den Mundraum gesaugt und anschließend in die Lunge weitergeleitet. Im Gegensatz dazu steht die direkte Lungeninhalation. Die gewählte Technik beeinflusst die physikalische Einwirkung des Aerosols auf die Schleimhäute. Statistische Erhebungen unter Nutzern zeigen, dass die Art der Inhalation mit der Wahrnehmung von Reizungen im Rachenraum korrelieren kann. In Umfragen gaben etwa 30 % der Teilnehmer an, dass die Anwendung der indirekten Inhalationstechnik Einfluss auf das Empfinden beim Konsum hat.
Die Flimmerhaare kommen zurück
Rauchen beeinflusst die Funktion der Flimmerhaare (Zilien) in den Atemwegen. In der medizinischen Fachliteratur wird beschrieben, dass sich diese Strukturen bei einer Reduktion des Tabakkonsums regenerieren können, was häufig mit einem verstärkten Hustenreiz einhergeht. Dieser physiologische Prozess tritt unabhängig von der Art der gewählten Tabakalternative auf. Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen der Regeneration der Atemwege und den Reaktionen bei der Nutzung von E-Zigaretten. Statistiken zeigen, dass physische Reaktionen wie Hustenreiz im zeitlichen Verlauf der Nutzung variieren können.
Der Throat Hit
Die Zusammensetzung von Liquids und deren Nikotingehalt beeinflussen die physikalische Wahrnehmung während der Inhalation. Nikotin ist ein Faktor, der die Intensität des Gefühls im Rachenraum (Reizwirkung) bestimmt. Bei der Verwendung nikotinfreier Flüssigkeiten verringert sich diese Reizwirkung signifikant. Technische Unterschiede zwischen verschiedenen Gerätetypen, wie beispielsweise Sub-Ohm-Systemen, führen zu einer variierenden Dampfmenge und somit zu einer unterschiedlichen Aufnahme von Inhaltsstoffen pro Inhalationsvorgang. Die Effizienz der Nikotinabgabe ist von der Bauweise des Verdampfers und der gewählten Leistungseinstellung abhängig. Technische Spezifikationen und voreingestellte Parameter können die Konsistenz der Aerosolproduktion beeinflussen. Eine Reduktion der Nikotinkonzentration im Liquid kann die Intensität von Begleiterscheinungen wie Hustenreiz mindern.
Der Wasserhaushalt
Die Hauptbestandteile von Liquids, Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG), besitzen hygroskopische Eigenschaften. Diese Inhaltsstoffe binden Feuchtigkeit, was die Konsistenz und das Volumen des entstehenden Aerosols beeinflusst. Durch diesen physikalischen Prozess kann der Inhalation des Aerosols Feuchtigkeit aus den Schleimhäuten im Mund- und Rachenraum entzogen werden. Dies kann unter Umständen zu einem Trockenheitsgefühl oder lokalen Irritationen führen.
Übersicht: was kann man dagegen tun?
- Geduldig sein: Beim Gebrauch von E-Zigaretten können physische Reaktionen wie Hustenreiz oder Irritationen im Rachenraum auftreten. In der Fachliteratur werden hierfür verschiedene Ursachen angeführt. Dazu gehört die stoffliche Zusammensetzung von Aerosolen im Vergleich zu Verbrennungsprodukten sowie die Regeneration der Flimmerhaare (Zilien) in den Atemwegen bei veränderter Inhalation. Auch die physikalischen Parameter der Inhalationstechnik beeinflussen die Wahrnehmung des Aerosols. Beobachtungen zeigen, dass diese Reaktionen insbesondere in der ersten Phase der Nutzung vorkommen können.
- Zugtechnik: Bei der Verwendung ist darauf zu achten, dass die Zugtechnik auf den Widerstand des installierten Verdampferkopfes abgestimmt ist.
- Spannung und / oder Leistung reduzieren: Die Höhe der eingestellten Leistung sowie der gewählte Widerstand des Verdampferkopfes beeinflussen die Menge des emittierten Aerosols. Einige Menschen reagieren auf zu große Mengen mit einem Jucken im Hals, das sich auch zum Hustenreiz entwickeln kann.
- PG- oder VG-Anteil prüfen: Es gibt Menschen, wenn auch wenige, die sind allergisch gegen PG oder VG. Hier muss also die Wahl des Liquids angepasst werden. Es gibt nämlich Liquids, die entweder nur aus VG bzw. PG bestehen, oder deren PG / VG Anteil im Verhältnis sehr gering ist.
- Geringerer Nikotingehalt: Auch ein geringerer Nikotingehalt des Liquids kann einen gegebenenfalls auftretenden Hustenreiz reduzieren.
- Viel Wasser trinken: Propylenglycol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) sind hygroskopische Stoffe. Diese binden Feuchtigkeit im Mund- und Rachenraum. Dies kann bei der Anwendung zu einem Trockenheitsgefühl oder Hustenreiz führen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wird empfohlen. Die hygroskopische Eigenschaft von PG und VG ist für die physikalische Dampfbildung und den Transport der Inhaltsstoffe erforderlich.
- Hardware und / oder Verdampfer erneuern: Ein Hustenreiz kann durch die Verwendung technischer Komponenten außerhalb ihrer Spezifikationen verursacht werden. Die Abstimmung der Leistungseinstellung (Watt) auf den Widerstand des Verdampferkopfs (Ohm) ist für die korrekte Verdampfung der Flüssigkeit notwendig. Bei Verschleiß oder Fehlfunktion der Hardware ist eine Überprüfung der technischen Parameter sowie der Austausch von Verschleißteilen gemäß den Herstellerangaben erforderlich. Siehe hierzu auch: Häufige Probleme und Anwendngsfehler bei E-Zigaretten.
- Liquids testen & wechseln: Nicht nur der PG- oder VG-Anteil ist entscheidend, sondern auch das verwendete Aroma. Einige Aromen können bei bestimmten Personen Husten auslösen. Testen Sie ein anderes Aroma oder wechseln Sie die Marke des Liquids, falls Sie fortlaufend unter Husten und Juckreiz leiden.
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Bildnachweise:
Titelbild: Fotolia #160988162 | Auteur : Dmytro Flisak






Brauch nur einen zug machen Ich huste wie verrueckt, niesen auch. Hab zigarette probiert huste nicht
Zum Thema Dampfen und Raucherentwöhnung. Hätte es nie für möglich gehalten: Nachdem ich auf 0 % Nikotin war – seit einigen Wochen – dampfe ich von Tag zu Tag weniger. Wenn ich bedenke das ich vor 25 Monaten noch bis zu 60 Zigaretten täglich geraucht hatte. Nun kann ich sogar so tief durchatmen als sei ich in Österreich in einem Salzbergwerk. Keine Zigarette mehr. Nikotin immer weiter runter geschraubt bis 0. Was in meiner Dampfe drin ist, weiß ich bestens. Denn ich mische selber aus 4 Komponenten. Alles Lebensmittelzusätze. Heute bereue ich keinen Tag umgestellt zu haben. Mein Husten hat auf gehört. Brauche nun keine Medis mehr. Außer meine Pollenallergie macht sich bemerkbar.
Hallo Renate welche 4 Komponenten mischst du möchte auch aufhören .LG