Informationen zur Reduzierung der sichtbaren Dampfentwicklung bei E-Zigaretten
Die Intensität der sichtbaren Dampfentwicklung bei E-Zigaretten variiert je nach technischem Setup und Nutzungsgewohnheiten. In der Öffentlichkeit kann eine ausgeprägte Dampfproduktion zu Rückfragen durch Dritte führen. Eine sachliche Auseinandersetzung mit der Funktion & den Bestandteilen der E-Zigarette ist im Alltag oft nur eingeschränkt möglich. Zudem kann die Nutzung von E-Zigaretten dazu dienen, den Aufenthalt in Bereichen mit Tabakrauch-Emissionen zu vermeiden, da Liquids eine andere stoffliche Zusammensetzung aufweisen.Technische Methode: Stealth-Dampfen.
Definition und technische Grundlagen
Diese Methode beschreibt eine Form der Nutzung, bei der die sichtbare Emission von Aerosolen minimiert wird. Ziel ist eine geringe Dampfentwicklung. Während einige Anwender E-Zigaretten mit hoher Dampfproduktion bevorzugen, gibt es technische Gründe oder soziale Kontexte, in denen eine diskrete Verwendung angestrebt wird. Hierbei geht es um die Anwendung technischer Parameter, um die Sichtbarkeit des Dampfes zu reduzieren.
Kontext der Aerosol-Reduktion
Die Anwendung dieser Techniken ist innerhalb der Dampfer-Community bekannt. Die Intention liegt primär in der Reduktion der Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum. Dabei ist zu beachten, dass rechtliche Verbote oder Hausordnungen, wie beispielsweise in den Zügen der Deutschen Bahn, unabhängig von der Sichtbarkeit des Dampfes einzuhalten sind. Die Methode dient dazu, an Orten, an denen die Nutzung gestattet ist, weniger aufzufallen. In der öffentlichen Wahrnehmung existieren oft Unklarheiten bezüglich der Umgebungsemissionen. Es liegen verschiedene Studien zu E-Zigaretten vor, welche die Zusammensetzung des abgegebenen Aerosols untersuchen.
Technische Umsetzung der Dampfminimierung
Die Reduktion der sichtbaren Emissionen erfolgt durch die Abstimmung von Hardware, Liquid-Zusammensetzung und Inhalationstechnik.
1. Hardware für geringe Dampfentwicklung
Geräte im Sub-Ohm-Bereich sind bauartbedingt auf eine hohe Dampfproduktion ausgelegt. Zur Minimierung der Sichtbarkeit eignen sich Akkuträger mit geringerer Leistungsabgabe in Kombination mit Verdampfern, die für höhere Widerstände spezifiziert sind (z. B. Dual Coil oder Single Coil im MTL-Bereich).
2. Zusammensetzung der E-Liquids
E-Liquids basieren auf Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG). Das Mischungsverhältnis bestimmt die Dichte des Aerosols. Während ein hoher VG-Anteil für eine dichte Dampfentwicklung sorgt, begünstigt ein hoher PG-Anteil eine geringere Sichtbarkeit. PG dient zudem als Geschmacksträger und beeinflusst das Gefühl im Rachenraum beim Inhalieren. Bei der Nutzung von Geräten mit geringer Leistung kann die Anpassung der Nikotinkonzentration erforderlich sein, um die Sättigung beizubehalten.
3. Inhalationstechniken
Zwei technische Ansätze können die sichtbare Emission weiter verringern.
Verlängerte Inhalationsdauer
Durch das tiefe Einatmen und ein kurzes Halten des Aerosols in der Lunge setzt sich ein Teil der Partikel an den Schleimhäuten ab, wodurch beim Ausatmen weniger sichtbarer Dampf austritt. Zusätzliches Einatmen von Umgebungsluft nach dem Zug verdünnt das Aerosol weiter.
Zweistufige Inhalation
Hierbei wird das Aerosol zunächst in die Lunge inhaliert und anschließend ein Luftausgleich durch die Nase vorgenommen, was die Dichte des beim Ausatmen sichtbaren Dampfes reduziert.
Rechtliche und soziale Rahmenbedingungen
Die Reduktion der Dampfentwicklung entbindet den Nutzer nicht von der Einhaltung geltender Regeln. Die Nutzung von E-Zigaretten am Arbeitsplatz oder in Gastronomiebetrieben unterliegt den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen und dem Hausrecht. Verstöße können arbeitsrechtliche Konsequenzen oder Hausverbote nach sich ziehen. In sensiblen Bereichen wie Flugzeugen ist die Nutzung streng untersagt. Die beschriebenen Techniken sollten daher nur dort angewendet werden, wo der Gebrauch von E-Zigaretten grundsätzlich gestattet ist.
Bildnachweise
Titelbild: Fotolia #168496711 | Urheber: stokkete






Warum bitte muss man unbedingt da dampfen wo er nicht erlaubt ist???
Ich hab ja für vieles , sogar sehr vieles Verständnis …aber das muss nicht sein
Liebe Grüße aus Bremen
Ute Leschmann und
Obwohl wir weder Dreck oder Gestank produzieren und auch andere Menschen durch uns nicht Gesundheitlich beeinträchtigt sind, werden wir trotzdem wie Raucher behandelt. Auf Flughäfen läßt man uns fürs Dampfen nur die gemeinsame Nutzung, zusammen mit Zigarettenrauchern in diesen voll stinkenden Raucherkäfigen. Das ist so diskriminierend und auch Gesundheitsschädigend, daß als einziger Ausweg nur das heimlich Dampfen bleibt. Ein Verbot dessen Eiziges Ziel die Diskriminierung einer bestimmten Personengruppe ist, schreit geradezu danach gebrochen zu werden.
Ich bin da anderer Meinung.
Man sollte als Dampfer nicht provozieren.
Ich dampfe grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit, wenn dort Rauchen auch verboten ist. Das gehört für mich zum guten Ton.
Kann ja im Zweifel auch keiner von weitem erkennen ob da gedampft oder geraucht wird. Das ist z.B. der Standpunkt der Deutschen Bahn
Anders sieht es z.B. aus, wenn man in seinem eigenen Büroraum bei geöffneten Fenster oder Im Krankenhaus auf den Klo mal einen Dampft. Das stört keinen, weil es überhaupt keiner merkt. Da muss man dann aber auch nicht gleich alles zudampfen
Habe in Raucherkneipen schon Kettenraucher erlebt, die sich über die Dampfwolken ärgerten mich aber mit ihren Pyros zustänkerten
Ich habe noch nie gedampft, bzw. ich bin Dauernuckler, aber von Beginn an inkognito unterwegs. Auch täglich in der Bahn. Wusste nicht mal, dass es verboten ist! In all den Jahren hat noch nie einer was gesagt – wie denn auch? Es gibt ja nicht zu sehen oder zu riechen. Ab und zu muss ich Vorgesetzten oder Verwandten ins Gesicht pusten, weil sie wissen wollen, wie der Dampf riecht. „Ich rieche eigentlich nichts.“ – ach nee… Muss wohl mein Apfelaroma mal erhöhen…
Einfach beim Ausatmen des Dampfes in ein Taschentuch oder ähnliches pusten, bewirkt den gleichen Effekt.