Aktuelle Langzeitstudie zum E-Zigaretten-Konsum: keine gesundheitlichen Folgen

Schon oft berichteten wir in den letzten Jahren über neue Studien & Erkenntnisse zu E-Zigaretten, stets mit dem Verweis, dass aussagekräftige Langzeitstudien noch ausstünden. Auch die Politik und die Medien setzten beim Thema Elektro Zigarette stets auf dieses Argument, wenn sie das Dampfen mal wieder kategorisch ablehnten und mit der Tabakzigarette auf eine Stufe stellten. Gesundheitliche Folgen für Lunge & Atemwege wurden immer wieder heraufbeschworen, aber nie fundiert belegt. Gleichzeitig konnte aber auch nie das Gegenteil bewiesen werden, also dass Dampfen eben keine Folgen für die Gesundheit des Konsumenten hat, da eben auch solche Langzeituntersuchungen fehlten.

Das ist nun hoffentlich vorbei, denn nun wurde eine aktuelle Langzeitstudie zum E-Zigaretten-Konsum und eine eventuell damit einhergehende gesundheitliche Beeinträchtigung des Körpers, vor allem der Lunge und der Atemwege, veröffentlicht. Das, was die Gegner der E-Zigarette seit jeher fordern, eine Langzeituntersuchung der angeblichen Gefahren des Dampfens, liegt nun vor. Und die Erkenntnisse sind bahnbrechend, die Ergebnisse eindeutig. Gleichzeitig untermauern sie die Forderungen der Deutschen Ärzteschaft zur Tabakprävention und selbst den ersten Ansatz einer Kehrtwende der Bundesregierung zum Thema Harm Reduction. Frau Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hatte immer wieder Langzeitstudien gefordert. Umso erstaunlicher, dass die Langzeitstudie zu den Auswirkungen des Dampfens auf die Lunge kaum mediale Beachtung findet, während vorher jedes noch so haarsträubende Gerücht medial verbreitet wurde (Siehe: Explodierende E-Zigaretten & Gateway-Effekt). Man könnte meinen, dass die Ergebnisse der Studie nicht dem entsprechen, was die Tabaklobby und die Vertreter der Nikotinersatzmittel, so wie ihre Sprachrohre sich erhofft haben.

„Es ist eine bekannte Tatsache, dass schlechte Nachrichten die Schlagzeilen beherrschen und E-Zigaretten-Geschichten keine Ausnahme sind. Daher bin ich nicht sehr überrascht, dass – trotz der wichtigen Folgen für die öffentliche Gesundheit – diese Studie in den Medien nur sehr wenig Beachtung findet. Die Ironie ist, dass, wenn unsere Daten Anzeichen von Lungenschäden zeigen würden, die Nachrichten überall gewesen wären (und wahrscheinlich haben wir mehr Chancen, die Finanzierung für eine größere Studie zu sichern!).“ – Prof. Dr. Riccardo Polosa im Interview mit „Ashtray“ UK

Urheber der Studie ist Prof. Dr. Riccardo PolosaDirektor des Instituts für Innere Medizin und Klinische Immunologie an der Universität von CataniaItalien. Eine detaillierte Auswertung der Studie und ihrer Methodik finden Sie im angesehenen Fachmagazin Nature.

Die spannendsten Erkenntnisse der Langzeitstudie zum E-Zigaretten-Konsum

  • Selbst bei intensivem Gebrauch über 3,5 Jahre konnten weder Schädigungen der Atemwege noch Herz-Kreislaufprobleme nachgewiesen werden
  • Prof. Dr. Polosa, Urheber der Studie bestätigt, dass es „keine signifikanten Veränderungen“ bei der Gesundheit der Testpersonen gibt
  • Methodik & Design der Studie sind sehr innovativ und Türöffner für weitere Untersuchungen

Methodik & Versuchsaufbau der E-Zigaretten Studie

Eines der größten Probleme, vor dem bisherige Studien standen: nur ein verschwindend niedriger Prozentsatz von Menschen (0,01%), die dampfen, haben vorher noch nie geraucht. Fast alle Dampfer sind also Ex-Raucher und haben dementsprechend auch häufig schon Lungenschäden davongetragen. Um dieses Problem zu umgehen, wurden Dampfer gesucht, die noch nie geraucht hatten. Das Endergebnis bestand aus einer Gruppe von neun täglichen Dampfern, die noch nie Tabak geraucht haben und einer Referenzgruppe von zwölf weder rauchenden noch dampfenden Personen (mittleres Alter 29,7 (± 6,1) Jahre). 

Warum es so wichtig ist, dass die E-Zigaretten-Konsumenten, die an der Studie teilnahmen, vorher noch nie Tabak geraucht haben: Bei der Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen ist es wichtig zu berücksichtigen, dass es schwierig (wenn nicht unmöglich) ist, Reaktionen, die durch chronische Exposition gegenüber den Aerosol-Emissionen einer E-Zigarette verursacht werden, von denjenigen zu trennen, die mit der vorherigen Rauchgeschichte zusammenhängen. Würde nun bei Dampfern, die noch nie eine Tabakzigarette geraucht haben, festgestellt, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen gibt, so kann man die Hypothese aufstellen, dass die Aerosol-Dämpfe viel weniger schädlich sind als Tabakrauch. So eine Studie wurde noch nie zuvor durchgeführt. Der Versuchsaufbau, also das Studiendesign, als auch die Zusammenstellung der Teilnehmer, waren sehr aufwendig, wissenschaftlich genau und gut durchdacht. 

Infografik zu einer Online-Umfrage der UNI HH (© 2015 – mr-smoke.de/magazin/) | Thema „Gateway Effekt“


Die Dampfer und eine Kontrollgruppe, die weder dampft noch raucht, wurden 3,5 Jahre lang begleitet und regelmäßig untersucht. Im Fokus standen bei den Untersuchungen vor allem:

  • Lungenfunktion
  • Blutdruck
  • Herzfrequenz
  • Körpergewicht
  • respiratorische Symptome
  • Kohlenmonoxid (eCO) & Stickstoffmonoxid (eNO) in der ausgeatmeten Luft
  • HRCT – hochauflösende Computertypographie (Bild einer Lungenscheibe)

Auf Basis dieser regelmäßigen Untersuchungen über den Studienzeitraum von 3,5 Jahren konnten langfristige Daten aus der realen Welt eines Dampfers und einer Kontrollgruppe gesammelt werden, die zeigen, dass selbst das intensive Dampfen der Lunge nicht schadet. Weder konnten pathologische Befunde zur HRCT der Lunge festgestellt werden, noch wurden respiratorischen Symptome beobachtet.

Obwohl natürlich noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass in späteren Stadien bzw. über längere Zeiträume ein Schaden an der Lunge auftreten könnte, zeigte diese Studie keine gesundheitlichen Bedenken im Zusammenhang mit der Langzeitanwendung von elektrischen Zigaretten bei relativ jungen Nutzern, die noch nie Tabak geraucht hatten. Doch durch das moderne Design der Studie und den langen Beobachtungszeitraum wurde eine Tür in eine völlig neue Richtung aufgestoßen, sodass hoffentlich weitere Forscher und Langzeitstudien folgen werden, die dann auch die ausbleibende gesundheitliche Beeinträchtigung über noch längere Zeiträume belegen könnten.

Allein‘ die Art und Weise, wie Prof. Dr. Polosa seine Teilnehmer gefunden hat, ist richtungsweisend. Bereits von Juni bis September 2013 lies der über E-Zigaretten Shops und Filialen Befragungen an deren Kundschaft durchführen, u.a. zum eigenen Konsumverhalten und der Vorerfahrung mit Tabakzigaretten. Aus dem Pool dieser Stammkunden der jeweiligen Shops wurden dann jene gewählt, die regelmäßig dampfen, aber noch nie geraucht hatten. Und das waren nicht gerade viele. User, die dual konsumieren, also sowohl Tabak als auch Liquids, wurden von der Studie ausgeschlossen. „Noch nie Tabak gerauchtbedeutet per Definition der Studie übrigens lediglich, dass zuvor weniger als 100 Zigaretten im Leben geraucht wurden. 

Kriterien für Studienteilnehmer:

  • weniger als 100 Zigaretten im Leben geraucht
  • E-Zigaretten-Konsum seit mindestens drei Monaten täglich
  • Kontrollgruppe: weder Dampfen noch rauchen

Weitere Daten, die wissenschaftlich sauber protokolliert wurden:

  • Morgendliche medizinische Check-Ups (drei mal pro Jahr)
  • Testpersonen, die während der 3,5 Jahre Laufzeit der Studie das Dampfen reduzierten oder aufgaben, wurden ausgeschlossen
  • Nikotingehalt der Liquids
  • Verwendetes E-Zigaretten Modell

Ergebnisse der Langzeitstudie im Detail

„In einer kleinen Gruppe von jungen, erwachsenen, nie-rauchenden, täglichen Nutzern von E-Zigaretten, die sehr sorgfältig für etwa 3,5 Jahre begleitet wurden, fanden wir keinerlei Verminderung des Lungenvolumens, Entwicklung von Atemwegssymptomen, Veränderungen der Marker für eine Entzündung der Lunge in der ausgeatmeten Luft oder Anzeichen von frühen Lungenschäden im CT Scan; im Vergleich zu einer sorgfältig verglichenen Gruppe von Nichtrauchern und Nichtkonsumenten von E-Zigaretten. Selbst die intensivsten Nutzer von E-Zigaretten zeigten keinen Nachweis für eine beginnende Lungenschädigung in den physiologischen, klinischen oder Entzündungen betreffenden Messungen. Darüber hinaus wurden keine Veränderungen im Blutdruck oder Herzfrequenz gemessen.“ – Prof. Dr. Riccardo Polosa, et al., Health impact of E-cigarettes.

So viele Details gibt es eigentlich gar nicht. Denn es wurde während der Studie nichts gefunden, was auf eine Veränderung der Gesundheit der Testpersonen hindeutete. Selbst dann nicht, wenn diese intensiv dampften. Trotzdem merkt auch der Urheber selbst an, dass weitere Untersuchungen notwendig seien, denn es gibt durchaus streitbare Fragen, die noch nicht abschließend beantwortet werden können. Fest steht aber, dass sich der gesundheitliche Zustand der Dampfer nach 3,5 Jahren normaler Nutzung nicht verschlechtert hatte. Auch nicht im Vergleich zur nicht-dampfenden und nicht-rauchenden Kontrollgruppe aus 12 Personen.

Auch spannend: Keiner der Dampfer ist während der 3,5 Jahre auf die Zigarette umgestiegen. Aus der nicht-dampfenden und nicht-rauchenden Kontrollgruppe jedoch haben zwei Personen angefangen zu rauchen.

Wer steckt hinter der Langzeitstudie?

Prof. Dr. Riccardo Polosa – Bild: YouTube Screenshot

Urheber der Studie ist Prof. Dr. Riccardo Polosa, Direktor des Instituts für Innere Medizin und Klinische Immunologie an der Universität von Catania, Italien. Langjährigen Dampfern dürfte der Name ein Begriff sein, da er einer der bekanntesten europäischen Wissenschaftler ist, die der E-Zigarette schon lange positiv gegenüberstehen. Vor der Studie, welche u.a. das angesehene Wissenschafts-Fachmagazin „Nature“ im Artikel Health Impact of E-Cigarettes ausführlich präsentierte, veröffentlichte Prof. Dr. Polosa bereits 250 weitere wissenschaftliche Arbeiten. Unter anderem ist er auch federführend für das Zentrum für Tabak Forschung an derselben Universität und Ehrenprofessor für Medizin an der Universität Southampton. Man darf also von einer aussagekräftigen und sorgfältig durchgeführten Langzeitstudie ausgehen, die es nicht an Objektivität missen lässt.

Gemeinsam mit seinem Team untersuchte er eventuelle Langzeitfolgen des Dampfens für den Körper und hat es geschafft, belastbare Daten zu finden, die vor allem belegen, dass Dampfen bzw. das Aerosol eben keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Lunge bedeutet. Ein spannendes Interview mit Prof. Dr. Riccardo Polosa zur Studie hat übrigens der Blog „Ashtray“ veröffentlicht.

In dem Interview spricht Dr. Polosa u.a. über:

Bildnachweise

Titelbild: © yodiyim – fotolia.com

16 thoughts on “Aktuelle Langzeitstudie zum E-Zigaretten-Konsum: keine gesundheitlichen Folgen

  1. Test

    Meine Erfahrung ist trotz allem eine andere. Seit 3 Jahren versuche ich herauszufinden, welcher Stoff mir die Probleme bereitet. Ich war bei diversen Ärzten, die allesamt und verständlicherweise keine Ahnung von den Nebenwirkungen der Exposition dieser Stoffe haben. Habe auf eigene Faust die Mischverhältnisse, die Stromleistung und nahezu jeden Parameter geändert. Letztlich scheint die Menge das Gift zu machen und für meinen Körper fängt diese Grenze ziemlich früh an.

    Der Diskurs rund um E-Zigaretten geht mir persönlich zu sehr in die Pauschalen. Die Details bleiben zu oft auf der Strecke. Selbst wenn sie auffällig werden, wie in diversen Studien, geht man doch dem großen Ziel nach; E-Zigaretten als das verstehen zu machen, was sie sind: ziemlich harmlos.

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    1. Christian

      Wäre interessant welche gesundheitlichen Probleme denn vorhanden sind.
      Einfach hier pauschal zu sagen “Meine Erfahrung ist trotz allem eine andere….” klingt für mich jetzt nicht produktiv und nur ein weiterer versuch das Dampfen schlecht zu machen…

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  2. Mario

    Leider schreibst du nicht, welche Probleme du beim dampfen hast….
    Und ob diese nicht von dir benannten Probleme überhaupt mit dem dampfen in Verbindung stehen?!?

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  3. Hans John

    ich bin vor ungefähr 5 Jahren, von einem Tag auf den anderen, von min. 2 Schachteln Marlboro pro Tag, auf E-smooke umgestiegen.
    Von ursprünglich 8 mg, bin ich inzwischen bei 3 mg Nikotin gelandet.
    Die Zigaretten haben n i e gefehlt, im Gegenteil, ich mag keinen Qualm von Zigaretten oder Zigarren mehr riechen.
    Ich hätte nie gedacht, dass mir selbst Zigarettenqualm von Rauchern ausserhalb geschlossener Räume auf den
    Wecker gehen würden.

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  4. Marcel Frick

    Durchaus denkbar das man eine Unverträglichkeit gegen eines Stoffes beim Dampfen hat. Man kann ja gegen fast alles eine Unverträglichkeit (oder gar Allergie) entwickeln. Das sagt aber noch nichts über die gefahren des Dampfens allgemein aus. Ich vertrage z.B. kein Koolada. Mein Körper signalisiert mir das er diesen Stoff nicht möchte. Was aber jetzt nicht heist das Koolada allgemein schädlich ist. Die meisten Menschen die viel rauchen haben ja auch ihre Probleme damit (die ganzen Raucherbeschwerden die sich bei viel Rauchen entwickeln). Diese werden aber weitestgehend ignoriert. Ist doch schon einmal Super wenn man beim Dampfen hinterfragt ob es gut für einen ist. Das tun Raucher nur sehr selten (spreche aus Erfahrung). Und eigentlich spricht das doch wieder für die E-Zigarette.

    Man darf Unverträglichkeiten und wirkliche Gefahren nicht durcheinanderbringen. Aus Einzelbeispielen lässt sich da auch nicht wirklich ein aussagekräftiges Bild entwickeln. Wir bräuchten ja faire und wissenschaftliche Studien. Die natürlich ein langer Prozess sind von Schlussfolgerungen und Wiederlegungen mit dem vorwiegendem Vergleich zum Rauchen. Aber in diesem Interessengesteuerten Klima ist ein wirklicher Erkenntnisgewinn kaum möglich.

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  5. Vigi

    Ich kann aus Erfahrung berichten, dass nicht unbedingt die E-Zigi an eventuell auftretenden Krankheitserscheinungen schuld sein müssen.
    Meine Frau hat aufgehört mit Rauchen bzw. ist auf eine E-Zigi umgestigen….
    Nach ca. einer Woche Herzrasen, Schwindelanfälle und hoher Blutdruck -> Notfallmässig ins Spital ->EKG, CRT, MRT, Untersuche -> Diagnose: nichts zu finden, keine Erklärung für die Ursache…
    Das witzige an der ganzen Sache, seit der Einlieferung ins Spital hat meine Frau auch nicht mehr gedampft, die Probleme sind aber immer noch da.
    Ich habe mich dann selbst einmal auf die Suche nach „Entzugserscheinungen Rauchen“ über Googel begeben.
    Dabei bin ich auf ein Forum von „normalen“ Rauchentzügern gestossen, welche sich über genau diese und viele weitere Entzugserscheinungen miteinander austauschen,
    dabei ist sehr Auffällig, dass genau diese Rauchstopkandidaten ebenfalls bei den Medizinern auf taube Ohren stossen…. Das stimmt Nachdenklich.

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    1. Anakin

      Hallo Vigi
      Hab ähnliche Symptome, genau wie du beschrieben hast nach dem Umstieg. Hat es sich jetzt gebessert bzw. Was habt ihr dagegen gemacht?

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    2. Anakin

      Hallo Vigi
      Habe ähnliche Symptome, auch nach dem Umstieg aufs Dampfen. Was habt ihr dagegen gemacht bzw. Wurde es besser?

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  6. Jürgen L.

    Über 50 Jahre allen möglichen Tabakmist gequalmt. Immer wieder rausgeredet, dass es mir gesundheitlich noch nicht geschadet hat und Geld sparen mußte ich auch nicht. Alles mögliche zu Abgewöhnen ausprobiert, Pflaster, Kaugummi, Hypnose. Alles Quatsch! Aber jetzt mußte was geschehen, denn ich habe auch mit nur noch etwa 15 Zigaretten amTag Luftprobleme bekommen. Seit 6 Wochen dampfe ich nur noch mit 3er und guten Geschmack. Unglaublich, was sich in diesen 6 Wochen verbessert hat. Habe zwischendurch mal eine Zigarette probiert. Pfui Teufel weg damit. Inzwischen ist auch mein Sohn auf Dampf umgestiegen. Mein erster Start mit einer Bestellung im Internet ist da völlig daneben gegangen. Ohne eine gute Beratung ist der Umstieg schwer. Mit der Truppe von HES habe ich beste Erfahrung gemacht. Gibt es fast in jeder Stadt, mußt aber eben nur suchen. Schade nur, dass ich das erst so spät kennengelernt habe.

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  7. Hanjo

    40 Jahre Raucher, zuletzt viele Jahre zwei Päckchen täglich.
    Wechsel auf e-cig am 09.11.2016, ad hoc, keine Zigarette mehr.
    Kein Schmacht, kein Streß, kein Rückkehrverlangen, kein Gestank mehr, keine Probleme.
    Kostenersparnis 300€ pro Monat.
    Keine Fragen.

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  8. Anonymus

    Trotz angeborenem Herzfehler – anschließender Herz-OP am 25.07.2016 -anschließender Reha – konnte ich mit dem Rauchen nicht aufhören!
    Am 12.03.2018 exakt 15:20 Uhr habe ich meine letzte Zigarette geraucht, bin in ein E-Shop rein, habe mich beraten lassen und mir eine E-zig gekauft.
    Seitdem habe ich keine einzige Zigarette angefasst! Der Gestank ist der Burner – Ekelhaft, wie konnte ich mir sowas und meiner Frau antun?!
    Alle Zigaretten kaputt gemacht und weggeschmissen ( hatte 3 Stangen zuhause! Schenken kam nicht in Frage, da ich das keinem antun möchte!)
    Mittlerweile sind über 4 Wochen vergangen und ich habe weder das Verlangen nach einer Zigarette noch kann ich den Gestank ertragen!
    Was will ich mehr? Schei* auf die, die den Dampfen schlecht reden! Ich habe nach 14 Jahren Rauchen von jetzt auf nachher damit aufgehört.
    Ich brauche keine Langzeitstudie die mir sagt, dass das Dampfen gesünder ist als eine Zigarette! Alles andere ist besser als eine Zigarette und damit Basta!
    VAPE ON!!!!

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    1. Gunnar

      Nach über 30 J. intensiven Tabakkonsums bin ich in einem Zeitraum von ca. 1 Monat komplett auf die E-Dampfe (sagt nicht „Zigarette“, das ist falsch) umgestiegen. Mein Resultat nach gut 4 J. Dampf : 1)Nikotinkonsum von anfänglich 18 mg reduziert auf 3mg. 2)Blutdruck auf normalem Niveau 3)nach kurzer Zeit schon stark verbesserter Geruchssinn 4)Hautbild verbessert 5)nach einigen Wochen keinen Raucherhusten mehr. Der für mich überraschendste und positivste Effekt :Nach vielen Jahren mit tlw. schweren Migräneattacken (bis zu 4x /Woche), einer Oddysee bei verschiedensten Ärzten und Therapien sind diese Schmerzen endlich verschwunden. Keiner der behandelnden Ärzte schenkte dem dampfen Beachtung, tlw. wurde mit Ablehnung reagiert. Möchte damit nicht ausdrücken, daß das E – dampfen gegen Migräne hilft, sondern daß ich mit Hilfe der E-Dampfe den Tabackkonsum überwinden konnte, der für mich im Nachhinein die Ursache der Migräne war.

      Wenn doch nur die Tabackkonzerne nicht so unfassbar viel Geld und Energie in das Verunglimpfen der E-Dampfe stecken würden. Anders kann ich mir diese massiven Falschinformationen über das dampfen nicht erklären.

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  9. Markus

    Habe am27.3.18 wegen gesundheitlichen Problemen (Durchblutungsstörungen im Bein durch verstopfte Schlagader) von heute auf morgen aufgehört mit Rauchen.(1,5 Schachteln am Tag).umgestiegen auf Dampfen ohne Nikotin.
    Mir geht es blendend.warum nicht schon früher umgestiegen.
    Werde nie mehr rauchen.

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  10. J.L.

    Eigentlich gar nicht mehr qualmen, ich dampfe schon seit 3 Jahren, am Anfang zu dampfen war es schwierig um zu steigen. wenn ich bier 🍻 trinke, brauche ich die zündstangel ab und zu. aber ich reiche täglich nur noch e-zigarrette. ich kann das essen 🍴 besser schmecken. besser riechen. besser laufen 🏃. drogeninhalator nenne ich es. ich von ein dampfer.

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  11. Brigitte Hagemann

    Also. Ich habe vor 14 Tagen mit dem Tabakkonsum nach 42 Jahren aufgehört. Ich dampfe seitdem. Habe mein Baby in Pink ( pico) ☺ und schon einige Liquids. Und alle ohne Nikotin! Die Kippen fehlen absolut nicht!
    Gestern war mir aufgefallen wie sehr doch due Raucher STINKEN! Die Klamotten, einfach alles. Und ich habe noch min 250Euro im Monat gespart an Zigaretten

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  12. Tommy

    Bei mir ist der Umstieg auf die Dampfe nun über 2 Jahre her. Nach täglich 40-50 Zigaretten pro Tag und das über 35 Jahre lang. Ab dem Tag des Umstiegs verbesserten sich einige Rauchersymptome merklich. Allerdings viel mir der Umstieg nicht leicht. Es kamen einige Fragen auf. Eine Frage lautete z.B.: „Warum muss ich mit Entzugserscheinungen kämpfen?“ Das so süchtig machende Nikotin war doch vorhanden! Ich fand erst einmal keine einfache Antwort auf diese Frage. Es begann ein Marathon. Alles was irgendwie mit der Dampfe zu tun hatte, musste ich lesen. Ich fing an bei Fernsehberichten genauer hinzusehen. Las Berichte in Ärztezeitungen und und und…
    Das Ergebnis war erschreckend. Selbst in Fachzeitschriften war die journalistische Arbeit oberflächlich und absolut miserabel. So wurde z.B. aus PG und VG, wenn man es verdampft, Wasserdampf. Noch ein Beispiel gefällig? Selbst Prof. Dr. Dr. h.c. mult. David Groneberg, ließ sich in der Sendung „E Zigarette im Faktencheck“ vom 10.02.2016 (ARD) mit Kabelverschraubung, verdreckten Schläuchen und einer blasenden Dampfe dazu hinreißen, dem Zuschauer vorzutäuschen, dass er eine Studie zum Thema Dampfe gemacht hat. Zu sehen ist der Beitrag immer noch auf Yout…! Plumper geht es wirklich nicht mehr! Diverse 3. Programme und Formate übernahmen diesen Beitrag unverändert.
    Nun stellt sich die Frage, warum macht man so etwas? Die Antwort ist einfach. Das spült Präventionsmittel in die Kassen der Sendeanstalten. Um unsere Gesundheit, geht es dabei leider nicht! MfG

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