Es gibt drei Hauptbestandteile einer E-Zigarette: Liquids, Verdampfer & Akkus. Akkus und Akkuträger sind für die Stromversorgung und somit für den Betrieb sowie die Vaporisation des Liquids essenziell. Die technische Sicherheit und die Betriebsdauer hängen maßgeblich von der verwendeten Stromquelle ab. Informationen zum Zusammenwirken von Widerstand und Leistung finden Sie im Artikel zum Sub Ohm Dampfen.
Eine E-Zigarette vaporisiert Liquids durch Erhitzung. Hierfür wird elektrische Energie benötigt, die über Akkus an die Heizwendel des Verdampfers abgegeben wird. In diesem Beitrag werden verschiedene Varianten von Akkus & Akkuträgern sowie die technischen Unterschiede zwischen geregelten, ungeregelten, ungetakteten und getakteten Systemen erläutert.
Für die technische Konfiguration von E-Zigaretten sind Fachbegriffe wie VV, VW oder TC sowie Kapazitätsangaben relevant. Wir erläutern diese Merkmale und nehmen Bezug auf Faktoren, welche die Lebensdauer von Akkuzellen beeinflussen können.
Inhaltsangabe
- Fachbegriffe rund um E-Zigaretten Akkus
- Geregelte und ungeregelte Akkuträger
- Wichtige Infos über Akkus
- Set-Zusammenstellungen
- Ladegeräte
Die nachfolgend beschriebenen technischen Bezeichnungen sind für die Verwendung vorkonfigurierter Systeme im Regelfall nicht zur manuellen Einstellung erforderlich. Modelle als Set sind so aufeinander abgestimmt, dass sie ohne detaillierte Vorkenntnisse dieser Spezifikationen betrieben werden können. Eine Übersicht finden Sie im Bereich Elektro-Zigaretten.
Fachbegriffe rund um Akkus & Akkuträger

Die InnoCigs Cuboid Mini Akku Box verfügt über eine Kapazität von 2400 mAh und eine Ausgangsleistung von bis zu 80 Watt. Unterstützt werden die Modi VT-Ni, VT-Ti, VW, VT-SS316, TCR und Bypass. Geeignet für Widerstände ab 0,05 Ohm (VT) bzw. 0,1 Ohm (VW/Bypass).
- Akkuträger und Akkubox: Gehäuse mit Steuerelektronik und Feuertaster. Diese bieten Platz für wechselbare Akkuzellen oder verfügen über fest verbaute Akkus. Modelle in Boxform sind ein verbreiteter Standard.
- Akku: Dieser Begriff bezeichnet fachsprachlich entweder die entnehmbare Akkuzelle oder das gesamte Bauteil inklusive Gehäuse und Elektronik bei geschlossenen Systemen.
- Akkuzelle: Die einzelne Energiezelle („Batterie“), die im Akkuträger verwendet wird.
- Akkuladegerät: Externes Gerät zum Aufladen von Akkuzellen.
- USB-Ladekabel: Verbindung (meist Micro-USB), über die Akkuboxen mit integrierter Ladeelektronik aufgeladen werden können. Geräte mit Passthrough-Funktion ermöglichen die Nutzung während des Ladevorgangs.
Technische Merkmale von Akkuträgern:
- VV / VW (Variable Voltage / Variable Wattage): Ermöglicht die manuelle Regulierung von Spannung oder Leistung.
- TC / VTC (Temperature Control): Ermöglicht den Betrieb in einem festgelegten Temperaturbereich.
- 510er Gewinde: Standardisierter Anschluss für die Verbindung von Akkuträger und Verdampfer.
- eGo-Gewinde: Anschlussvariante, die häufig bei kompakteren Modellen verwendet wird.
Geregelte und ungeregelte Akkuträger
Diese Unterscheidung ist für Anwender relevant, die technische Parameter individuell konfigurieren möchten. Die Begriffe beziehen sich auf die Steuerung im Gehäuse, nicht auf die Akkuzelle selbst.
• Geregelt: Diese Akkuträger verfügen über eine Schutzelektronik. Sie ermöglichen die Regulierung von Spannung und Leistung (VV / VW) und verfügen über Sicherheitsfunktionen wie Kurzschlussschutz oder Tiefenentladungsschutz.
• Ungeregelt (mechanisch): Diese Modelle verzichten auf eine Steuerelektronik. Die Leistungsabgabe erfolgt direkt von der Akkuzelle an den Verdampfer. Die Anwendung erfordert fundierte Kenntnisse der Elektrotechnik (Ohmsches Gesetz), da keine integrierten Schutzschaltungen vorhanden sind. Die Sicherheit hängt hier maßgeblich von der Wahl der geeigneten Akkuzelle ab.
Getaktet & Ungetaktet
• Getaktet: Eine integrierte Elektronik reguliert die Leistungsabgabe so, dass sie über einen weiten Bereich des Ladestands konstant bleibt. Dies schützt vor Tiefenentladung.
• Ungetaktet: Die abgegebene Spannung sinkt parallel zum Entladezustand der Akkuzelle. Dies ist das typische Merkmal mechanischer (ungeregelter) Akkuträger. Hierbei ist eine manuelle Überwachung des Ladestands erforderlich, um technische Defekte oder Tiefenentladungen zu vermeiden.
Der Akku
Die technische Sicherheit beim Betrieb von E-Zigaretten setzt die Verwendung geeigneter Komponenten voraus. Unsachgemäße Kombinationen oder mechanische Beschädigungen der Akkuzellen können Risiken bergen.
Das Ausgasen: Bei extremer Überlastung oder Kurzschlüssen kann eine Akkuzelle chemisch reagieren. Moderne Akkuträger verfügen über Entgasungsöffnungen, um in einem solchen Fall den Druckausgleich zu ermöglichen. Bei sachgemäßer Handhabung innerhalb der technischen Spezifikationen ist dieser Vorgang nicht zu erwarten.
Fazit: Geregelte Akkuträger bieten durch ihre integrierte Elektronik einen definierten Schutzrahmen für den Betrieb. Technische Details zur Individualisierung sind insbesondere für Anwender relevant, die mechanische Akkuträger nutzen oder Wicklungen im Sub-Ohm-Bereich selbst erstellen.
Geschützt & ungeschützt
Man unterscheidet zwischen Akkuzellen mit und ohne eigene Schutzelektronik (PCB).
- Ungeregelte Akkuträger benötigen zur Erhöhung der Sicherheit im Regelfall geschützte Akkuzellen.
- Geregelte Akkuträger sind bereits mit einer Elektronik ausgestattet und werden zumeist mit ungeschützten Akkuzellen betrieben, da die Box die Schutzfunktion übernimmt.
Die Wahl der Akkuzelle muss immer auf den verwendeten Verdampfer (Widerstand) und die benötigte Stromstärke (A) abgestimmt sein. Vorkonfigurierte Sets sind bereits auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt. Weiterführende Informationen zur Leistung finden Sie in diesem Fachartikel.
Zusammenstellungen für den Betrieb

Das InnoCigs eGo AIO Box Set ist ein All-In-One-Gerät. Akkuträger und Verdampfer bilden eine Einheit. Die Akkukapazität beträgt 2.100 mAh. Das Top-Filling-System ermöglicht die Befüllung des 2 ml Tanks von oben.
Vorkonfigurierte Sets zeichnen sich durch eine funktionale Abstimmung aus. Diese bestehen meist aus einem Akku-Bauteil mit Steuerung, einem passenden Verdampfer (Clearomizer) und einem Ladekabel.
In diesen Sets sind die technischen Parameter wie Widerstand und Leistungsabgabe bereits aufeinander eingestellt. Manuelle Konfigurationen oder das Wickeln eigener Spulen sind hier nicht erforderlich. Ein Beispiel für ein solches System ist das eGo AIO Box Set.
Beachten Sie, dass Sets oft mit unterschiedlichen Verdampferköpfen geliefert werden, die verschiedene Zugtechniken (MTL oder DL) unterstützen. Für den Betrieb ist ein passendes USB-Ladekabel in den InnoCigs Sets standardmäßig enthalten.
Ladegeräte
Für die dauerhafte Nutzung ist die regelmäßige Aufladung erforderlich. Je nach System werden hierfür USB-Kabel oder externe Ladestationen für entnehmbare Akkuzellen verwendet.








Danke für die guten Tipps zu Akkuträger und E-Zigarette. Ein Bekannter ist neulich umgestiegen und hustet nun nicht mehr so stark. Was ihn anfangs nur etwas gestört hatte war, waren die vielen technischen Feinheiten wie Wattzahl und Mischverhältnis.